Heute schon gezwitschert?

Workshop Twitter: So gelingt der Start beim Kurznachrichtendienst

Eine Mischung aus Internet-Chat, Kurzmitteilungs- und Nachrichtendienst - das ist Twitter. Wir zeigen Ihnen, wie die trendige Web- Anwendung funktioniert, und was Sie davon haben.

Twitter Aufmacher

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Twitter Aufmacher

Was haben Barack Obama, Til Schweiger und Rainer Calmund gemeinsam? Sie alle twittern. Genau wie Tausende andere Menschen nutzen Sie den Internet-Dienst Twitter (deutsch: Gezwitscher), um kurze Botschaften auszutauschen. Sie schreiben darüber, wo sie sind und was sie gerade tun. Sie plaudern über neue Entdeckungen und stellen Fragen ins Netz, die andere Twitterer in ihren Beiträgen aufgreifen und beantworten. Also alles nur Klatsch und Tratsch? Nein, Twitter ist viel mehr als ein Chat. Viele wichtige Nachrichten stehen zuerst in Twitter, bevor sie es auf Websites oder in die klassischen Medien schaffen. Unternehmen nutzen den Dienst, um sich mit Kunden auszutauschen - zum gegenseitigen Nutzen. Fernsehsender lassen die Figuren aus ihren Serien twittern und unterhalten damit die Fans. Neugierig geworden? Dann legen Sie am besten gleich mit unserem Workshop los, der Ihnen in sechs Schritten erklärt, was Sie über Twitter wissen müssen.

1. So funktioniert Twitter: Die Grundlagen des Internet-Dienstes

Die grundlegende Funktionsweise von Twitter und die wichtigsten Begriffe wie Tweet, Follower und Timeline - darum geht es in diesem Schritt. Und Sie lernen, was es mit dem Fehler-Wal und der Twitter-Eule auf sich hat. Zunächst ist Twitter einfach eine Webseite, die man unter findet. Wer sich dort kostenlos registriert, kann Nachrichten absenden.

Twitter

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Ganz oben stehen der Name des Twitterers und sein Profilbild, dann folgt der neueste Tweet an oberster Stelle.

Diese sogenannten Tweets sind maximal 140 Zeichen lang und ähneln damit einer SMS. Allerdings sind sie für jeden im Netz lesbar und auch per Suchmaschine zu finden! Vom Online-Chat geerbt haben Tweets die Smileys, Abkürzungen wie "brb" ("be right back" - "bin gleich zurück") und die Möglichkeit, Webadressen zu verschicken.

Die Tweets erscheinen alle auf der Twitter-Seite des Absenders, in der sogenannten Timeline ("Zeitstrahl"). Das ist eine Liste von Nachrichten, bei der die neuesten Einträge immer oben stehen, was das Scrollen erspart. Wer die Tweets eines anderen Nutzers beobachtet, der wird dessen "Follower" (Verfolger). Dadurch erscheinen die Nachrichten des anderen Twitterers in der Timeline des Followers. Und mithilfe der "Antworten"-Funktion lässt sich eine Diskussion starten. Twitter ist unter anderem auch berüchtigt für zwei Tiere, die zuweilen die Twitter-Seiten dekorieren. Das Bild eines Wales erscheint, wenn Twitter gerade nicht sauber funktioniert. Und eine Eule ziert die Seiten, deren Benutzer zumindest vorübergehend gesperrt wurden, beispielsweise weil sie unter dem Namen eines Prominenten oder einer Firma, die nicht ihnen gehört, Nachrichten verbreitet haben.

2. Aufgepasst: Das müssen Sie bei der Twitter-Anmeldung beachten

Wer twittern will, muss sich vorher kostenlos als Nutzer registrieren. Das sollten Sie dabei beachten: Öffnen Sie die Twitter-Website unter im Internet Explorer oder Firefox. Dann klicken Sie auf den grünen Knopf "Get Started - Join!". Im Feld "Full Name" tragen Sie Ihren Namen ein, bei "Username" Ihren Benutzernamen. Letzterer darf keine Umlaute, Sonder- oder Leerzeichen enthalten. Anschließend wählen Sie ein Passwort und geben Ihre E-Mail-Adresse ein. Dann tragen Sie noch den schwer lesbaren Text aus der Grafik in das Feld hinter "Type the words above" ein und klicken auf "Create my account". Im nächsten Schritt können Sie Twitter nach Freunden und Bekannten durchsuchen. Grundlage dafür sind die Adressen aus Ihrem bei Google Mail, Yahoo Mail oder AOL gespeicherten Adressbuch.

Weil Twitter dazu Ihre Zugangsdaten für den jeweiligen Dienst benötigt und man nie weiß, was aus diesen genau wird, sollten Sie den Schritt mit "Skip this Step" überspringen. Auf der nächsten Seite bietet Twitter Ihnen einige mehr oder weniger prominente Twitterer an, deren Follower Sie werden könnten. Auch diesen Schritt überspringt man üblicherweise und sucht sich seine Twitterer später aus. Was jetzt noch fehlt, ist ein anständiges Bild, denn sonst blendet Twitter einfach die braune "o_O"- Grafik neben Ihren Tweets ein. Am besten nehmen Sie ein Foto, auf dem Ihr Gesicht gut zu erkennen ist, und schneiden es mit einer Bildbearbeitungs-Software quadratisch zu. Anschließend speichern Sie es als JPEG-Datei ab und laden es hoch. Dazu klicken Sie auf der Twitter-Website oben rechts auf "Profile" und dann links neben Ihrem Twitter-Namen auf "Add a Photo". Klicken Sie auf "Durchsuchen", wählen Sie die Bilddatei aus, und gehen Sie dann auf "Save".

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Ganz oben stehen der Name des Twitterers und sein Profilbild, dann folgt der neueste Tweet an oberster Stelle.

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