Tops und Flops im neuen Media-Markt-Prospekt

Tops und Flops - Media-Markt-Prospekt mit Notebooks von 300 - 1.700 Euro

Der übliche Freitags-Prospekt von Media Markt ziert dieses Mal schon am Donnerstag den Blätterwald der Tagespresse. Offeriert werden dieses Mal neben Handys, Navis, Hardware-Zubehör und einigem mehr insgesamt sechs Notebooks der Hersteller Toshiba, HP, Sony, Acer und Asus sowie ein "Sahnestückchen" von Apple - diese sieben Geräte unterzog magnus.de einem Preis- und Zielgruppencheck. Dabei gab es so manche positive, aber auch negative Überraschung.

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Sony Vaio VPCF11C4E/b

Der übliche Freitags-Prospekt von Media Markt ziert dieses Mal schon am Donnerstag den Blätterwald der Tagespresse. Offeriert werden dieses Mal neben Handys, Navis, Hardware-Zubehör und einigem mehr insgesamt sechs Notebooks der Hersteller Toshiba, HP, Sony, Acer und Asus sowie ein "Sahnestückchen" von Apple - diese sieben Geräte unterzog magnus.de einem Preis- und Zielgruppencheck. Dabei gab es so manche positive, aber auch negative Überraschung.

HP G72-120EG

Als Reinzieher präsentiert Media Markt auf Seite 1 seines Flyers von HP ein so genanntes Desktop-Replacement-Notebook (DTR), also einen Mobilrechner, der aufgrund seiner großzügig bemessenen Bildschirm-Diagonale das platzraubende Tower/Monitor-Duett ersetzen soll. Die Formel geht in heutiger Zeit zwar nicht mehr ganz so glatt auf wie vor ein paar Jahren, weil die Leute mit echten PC-Systemen mittlerweile mit 22 bis 27-Zoll-Monitoren arbeiten. Trotzdem stellen 17-Zoll-Geräte wie das HP G72-120EG gerade bei engeren Platzbedingungen immer noch einen guten Kompromiss dar. Das HP G72 arbeitet mit dem neuen Intel-Dual-Core-Prozessor i3-330M mit 2,13 GHz und 3 MB L3-Cache, dazu gesellen sich 4 MB DDR3-Arbeitsspeicher sowie der Einsteiger-Grafikchip ATI-Mobility Radeon HD5430 mit 512 MB Video-Speicher. Für die HD-taugliche Auflösung von 1.600 x 900 Bildpunkten des 17,3-Zoll-Displays ist der 3D-Chip etwas knapp bemessen und wird bestenfalls Gelegenheitsspieler befriedigen. Ansonsten bekommt der Kunde hier eine typische Allzweckwaffe zum Erledigen aller anfallenden Aufgaben aus Büro und Unterhaltung, inklusive einem Multiformat-DVD-Brenner und WLAN mit schnellem N-Draft. Lediglich die Festplatte mit 320 GB hätte ruhig noch etwas üppiger ausfallen dürfen, hier setze Media Markt wohl den Rotstift an, um auf die ansonsten tatsächlich günstigen 599 Euro zu kommen. Die Mitbewerber verlangen allesamt wenigstens 650 Euro, dafür dann allerdings mit einer 500 GB Festplatte.

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HP G72-120E

Toshiba Satellite L500-1UR

Auch beim Toshiba Satellite L500-1UR für 479 Euro zückte der Elektronik-Discounter einen dicken roten Edding und strich kurzerhand die autarke 3D-Grafik heraus. Das System muss daher mit der Intel-Chipsatzgrafik GMA 4500M auskommen. Damit degradiert Media Markt das 15,6-Zoll-Gerät (1.366 x 768) zu einem völligen Einsteiger-Modell, welches nicht nur für Spieler sondern auch für Anwender moderner Grafik- und Bildbearbeitungen durchs Raster fällt. Auch die vom Intel-Prozessor Pentium T4400 (2,2 GHz, 1 MB L2-Cache) erzeugte Rechenpower genügt nur unkritischen Ansprüchen. Für Steuererklärungen, die Kontaktpflege in Facebook und zum Retuschieren der roten Augen bei den Urlaubsbildern reicht das Toshiba-Notebook jedoch vollkommen aus. Neben den typischen Features eines modernen Notebooks darf sich der Kunde auf WLAN mit schnellem N-Draft freuen sowie auf 4 GB Arbeitsspeicher und einem DVD-Multiformat-Brenner. Die Konkurrenz von Media Markt will für das Toshiba Satellite L500 wenigstens 540 Euro sehen, packt dafür aber mit dem ATI Mobility Radeon HD4570 wenigstens einen Einsteiger-Grafikchip mit aufs Systemboard.

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Toshiba Satellite L500-1UR

Toshiba Satellite L550-20W

Mit dem Satellite L550-20W für 799 Euro bietet Media Markt in seinem jüngsten Prospekt bereits das zweite Toshiba-Gerät an. Ins Auge sticht bei dem ansonsten eher unscheinbaren DTR-Notebook der eingebaute Blu-ray-Brenner. Der Rest der Komponenten kommt quasi von der Stange: ein Intel Core Prozessor i330M mit 2 x 2,13 GHz und 3 MB Cache sorgt zusammen mit 4 GB DDR3-Arbeitsspeicher für ausreichend Leistung, der 3D-Chip ATI Mobility Radeon HD5165 mit 1.024 MB Videospeicher lädt sogar mal auf ein anspruchsvolleres Spielchen ein und das verbaute 17,3-Zoll-Display stellt die dafür üblichen 1.600 x 900 Bildpunkte dar. Mager fällt die Festplattenkapazität mit 320 GB aus und mager ist auch das preisliche Angebot. Außerhalb vom Media Markt bekommt man das nahezu identische Gerät bereits für rund 750 Euro inklusive Versand.

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Toshiba Satellite L550-20W

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