Fotopraxis

Tipps zur Pentax K-5 II/IIs: Effekte

Farbcharakteristiken schnell aufrufen, kreative Stilmittel nutzen und eigene Filter speichern: Maximilian Weinzierl hat die Pentax K-5 II / IIs in der Praxis eingesetzt und gibt nun Tipps zur Anwendung.

Tipps Pentax K-5 II/IIs

© Pentax

Tipps Pentax K-5 II/IIs

Tipps zur Pentax K-5 II / IIs

Das semiprofessionelle, sehr gut ausgestattete Pentax-Flaggschiff gibt es in zwei Ausführungen. Äußerlich absolut identisch, unterscheidet sich das Zwillingspaar innerlich durch den Tiefpassfilter, der bei der s-Version weggelassen wird - für noch schärfere und detailreichere Aufnahmen. Welche Vorteile die Kamera in der Praxis bietet, stellen wir Ihnen in unseren Tipps vor - heute im Fokus: Die Effektfilter.

Wo früher aufwändig im Nachhinein ein Filterprogramm oder Photoshop bemüht werden musste, genügt heute die überlegte Voreinstellung der Kamera. Die Effekte werden dem Bild quasi beim Fotografieren hinzugefügt - und das in einer erstaunlichen Qualität und Vielfalt.

Effekt-Bilder

© Maximilian Weinzierl

Effekt-Bilder

Bildstile und Farbcharakteristiken schnell aufrufen

Über den Schalter "Benutzerdefiniertes Bild" kann schnell die Leiste für Bildstile und Farbcharakteristiken aufgerufen werden (links). Der jeweilige Stil lässt sich zudem noch in den zugehörigen Parametern (Sättigung, Schärfe, Glanzlichter etc.) individuell anpassen und feinabstimmen (rechts).

Leiste für Bildstile und Farbcharakteristiken

© Maximilian Weinzierl

Leiste für Bildstile und Farbcharakteristiken

Bilder wie vom absichtlich falsch entwickelten Film

Das kreative Stilmittel "Crossentwicklung" (links) für Fotos und Videos besitzt einen eigenen Menüpunkt (Aufnahmemodus 2). Hier stehen drei feste, eine Zufalls- und drei speicherbare Entwicklungsarten zur Verfügung. Die simulierte Crossentwicklung (rechts) verändert Farbwert und Sättigung.

Simulierte Crossentwicklung

© Maximilian Weinzierl

Simulierte Crossentwicklung

Eigene Filter für Kunstwerke direkt aus der Kamera

Im Menü "Digitalfilter" befindet sich auch der "Benutzerdef. Filter" (links). Hier kann sich der Fotograf über acht Einstellmöglichkeiten wie Softfokus, Schattierung, Verzerrung etc. seinen ganz individuellen Filtertyp bauen. Rechts: "3 Orangen auf einem Tablett". Die eigenen Filter lassen sich in der Kamera abspeichern.

Benutzerdefinierte Filter

© Maximilian Weinzierl

Benutzerdefinierte Filter

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