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Tipps zur Nikon D800: Autofokus für alle Fälle

AF-S, AF-C oder AF-F - welcher Autofokus ist wann der richtige? Wir geben Tipps für die Nikon D800.

Nikon D800

© Nikon

Nikon D800

Tipps zur Nikon D800 im Überblick

Mit der D800 und D800E hat Nikon der D700 zwei weitere "kleine Profikameras" zur Seite gestellt. Außer ihrer hohen Auflösung von 36 Megapixeln bietet die Nikon D800 eine Vielzahl von raffinierten Funktionen und Ausstattungsmerkmalen. Maximilian Weinzierl erklärt ausführlich, wie man sie nutzen kann - diesmal mit dem Schwerpunkt: Autofokus.

Kaufberatung Nikon-System: Die Vollformatkameras D700, D800/E, D3x und D4

Einzel-Autofokus

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© Maximilian Weinzierl

Die 51 AF-Messfelder ermöglichen eine Scharfstellung ab einer Helligkeit von -2 LW (ISO 100, 20 ºC), bei einer Lichtstärke des Objektivs von mindestens 5,6. Der Einzelautofokus (AF-S), durch Druck auf den neu gestalteten Fokusschalter und Betätigung des hinteren Einstellrads auswählbar, eignet sich vor allem für unbewegte Motive.

Ein vorgewähltes Messfeld wird mit dem scharfzustellenden Motivdetail (Im Bild rechts, Blüstenstempel) zur Deckung gebracht, dann wird der Auslöser bis zum ersten Druckpunkt gedrückt, und die Kamera stellt auf das Detail scharf.

Kontinuierlicher Autofokus

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© Maximilian Weinzierl

Im AF-C-Betrieb, für Motive, die sich zur Kamera hin oder von der Kamera weg bewegen (Bild: Kind auf einer Rutschbahn kommt der Kamera entgegen). Hier fokussiert die Kamera im ausgewählten Messfeld kontinuierlich, nachdem der Auslöser bis zum ersten Druckpunkt gedrückt wurde; wenn sich das Motiv bewegt, schaltet die Kamera die prädiktive Schärfenachführung ein und berechnet "vorausschauend" die endgültige Distanz zum Motiv zum Zeitpunkt des Auslösens und passt die Schärfe entsprechend an.

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© Maximilian Weinzierl

AF-Messfeldsteuerung

Das Messfeld wird nach Bedarf gewählt: ein einzelnes Messfeld für statische Motive, eine dynamische Messfeldsteuerung mit 9, 21 oder 51 Messfeldern.

Ratgeber: So funktionieren moderne AF-Antriebe

Besonders raffiniert ist das 3-D-Tracking. Hierbei verfolgt die Kamera die Bewegungen des Motivs, auch wenn das anvisierte Detail (Auge des auf die Kamera zulaufenden Geparden) das Fokusmessfeld verlässt, und sie aktiviert selbsttätig passende benachbarte Messfelder. Oder man überlässt der Kamera im Auto-Modus die Erkennung des Motivs (Gesicht).

Autofokus im Live-View-Modus bzw. bei Filmaufnahmen

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© Maximilian Weinzierl

Auch hier stehen zwei über die AF-Taste und das hintere Einstellrad auswählbare Modi zur Verfügung: AF-S für Einzelfokus (wie 1) und ein AF-F, ein permanenter Autofokus für Motive, die sich bewegen. Die Kamera stellt dabei kontinuierlich im Messfeld scharf (Umrandung grün = Schärfe gefunden), aber im Gegensatz zum AF-C, ohne dass der Auslöser angetippt oder die AF-ON-Taste betätigt werden muss.

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