So verstecken Sie private Videos auf Ihrem PC

[Tipps] Windows-Tarnkappe für heiße Clips - Privatvideos verstecken

Mit ein paar einfachen Handgriffen verstecken Sie Ihre Sammlung heißer Clips vor anderen Nutzern ihres Rechners.

Frau Akt nackt

© Andreas Frank

Frau Akt nackt

Welche Filme man sich auf seinem PC ansieht, das geht niemanden etwas an. Mit ein paar einfachen Handgriffen verstecken Sie Ihre Sammlung heißer Clips vor anderen Nutzern ihres Rechners. Wir zeigen, wie's geht.

Frau Akt nackt

© Andreas Frank

Früher war alles besser. Zumindest ließen sich Schmuddelfilme und anderes "geheimes" Material am PC leichter tarnen. Einfach einen Ordner irgendwo unterhalb von "C:\Windows" anlegen - eben dort wo sich nie jemand hinverirrt - und dort die Filme unter einem unverdächtigen Namen speichern, fertig. Doch spätestens seitdem Desktop-Suchmaschinen zum festen Bestandteil von Windows wurden, schützt das nicht mehr vor überraschenden Entdeckungen. Denn die neuen Programm stürzen sich bevorzugt auf Dateitypen wie Office-Dokumente, Songs und eben Videos, ganz gleich wo dieser auf der Festplatte liegen. Deshalb wird es höchste Zeit für neue Techniken.

Tipp 1: Dateiendungen umbenennen

Eine einfache Taktik ist das Ändern der Dateiendung. Die meisten Videos enden auf ".avi", ".mpg" oder ".wmv". Benennt man die Endung um, bspw. in ".dat", ".dat1" und ".dat2", dann werden die Filme nicht mehr als solche erkannt. Damit man die Endungen ändern kann, muss man sie zunächst sichtbar machen.

Unter Windows XP klicken Sie dazu auf "Start \ Arbeitsplatz \ Extras \ Ordneroptionen \ Ansicht". Im Abschnitt "Erweiterte Einstellungen" entfernen Sie das Häkchen vor "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" und bestätigen mit "OK". Unter Vista und 7 klicken Sie auf den Startknopf und geben "ordner" in das Suchfeld ein. Klicken Sie den Treffer "Ordneroptionen" an und dann geht es genauso weiter wie unter XP. Um eine Dateiendung zu ändern gehen sie mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Datei und wählen "Umbenennen" aus dem Kontextmenü. Wichtig ist, dass Sie ein einheitliches Namensschema verwenden, d.h. dass der gleiche Videotyp immer die selbe, alternative Dateiendung erhält. Sonst können Sie die Dateien nur mühsam wieder auf die ursprüngliche Dateiendung zurücksetzen, was aber zwingend notwendig ist damit der Videoplayer sie abspielt.

Dateiendungen einblenden

© Tim Kaufmann

Sie müssen die Dateiendungen erst einblenden, damit Sie sie ändern können.

Tipp 2: Dateien verschlüsseln

Sicherer als die Umbenennungsmethode ist die Verschlüsselung. Dabei wird jedes Video in ein (unverdächtig benanntes) ZIP-Archiv gesteckt, aus dem es sich nur gegen Eingabe eines Passwortes wiederherstellen lässt. Am besten erledigt man das mit der Freeware 7-Zip. Das Programm ist mit wenigen Mausklicks heruntergeladen und installiert. Anschließend klicken Sie einfach ein Video im Windows Explorer mit der rechten Maustaste an und gehen auf "7-Zip \ Add to archive ...".

7-Zip

© Tim Kaufmann

Mit Hilfe von 7-Zip können Sie Dateien nicht nur packen, sondern diese auch mit einem Passwort verschlüsseln.

Im folgenden Fenster geben Sie bei "Verschlüsselung" das Passwort ein, mit dem Sie das Video später entschlüsseln möchten. Aktivieren Sie außerdem die Option "Dateinamen verschlüsseln". Denn öffnen lässt sich die Archivdatei auch ohne Passwort - und es wäre doch zu blöd, wenn man dadurch sehen könnte, welchen Namen das enthaltene Video trägt.

Tipp 3: Ordner verstecken

Wer ein paar Euro übrig hat, der kann seine Videos noch etwas komfortabler verstecken - mit dem rund 30 US-Dollar teuren File Lock. Das Programm kann ganze Ordner mit einem Passwort verschlüsseln und bei Bedarf auch noch unsichtbar machen. Eine ähnliche Wirkung hat auch das kostenlose TrueCrypt. Es bedient sich aber weniger elegant, weil es noch unzählige Zusatzoptionen bietet. Mit TrueCrypt legen Sie eine unsichtbare Container-Datei auf Ihrer Festplatte an. Erst nach der Eingabe eines Passwortes erscheint deren Inhalt unter einem eigenen Laufwerksbuchstaben im Windows Explorer. Zum Schluss noch eines: Achten Sie darauf, dass Sie die Historie Ihres Videoplayers löschen. Im empfehlenswerten VLC klicken Sie dazu auf "Medien \ Benutzte Medien \ Löschen".

File Lock

© Tim Kaufmann

File Lock kann ganze Ordner mit Passwörtern schützen und unsichtbar machen.

zm_timkaufmann

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