Urlaub in Teuerland war gestern

Tipps: Der Roaming-Falle mit dem richtigen Auslandstarif trotzen

Der Schrecken kommt meist per Post oder E-Mail in Form einer Rechnung nach Hause: Denn nach wie vor sind Gespräche aus dem Ausland aufgrund der Roaming-Gebühren teuer. Wer sich informiert, kann sich rüsten. Möglichkeiten Geld zu sparen gibt es viele.

Handy Frauen Freizeit

© Archiv

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Der Schrecken kommt meist per Post oder E-Mail als Rechnung nach Hause: Denn nach wie vor sind Gespräche aus dem Ausland aufgrund der Roaming-Gebühren teuer. Wer sich informiert, kann sich rüsten. Möglichkeiten Geld zu sparen gibt es viele.

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Nutzen bei genauem Hinsehen

Obwohl sich in der mobilen Welt einiges rührt, bleiben Telefonate in das Ausland oder aus fernen Ländern nach Hause ein teurer Luxus. Die Mobilfunkanbieter übertrumpfen sich mit Flatrate-Angeboten, blenden dabei aber geschickt die Zusatzgebühren aus. Grenzüberschreitende Handygespräche gelten bei den Anbietern als äußerst lukrativ, der Nutzer hat das Nachsehen. Die Tarifpolitik war diesbezüglich so verworren, dass sich sogar die Europäische Union eingeschaltet hat und mit einer einheitlichen Höchstgebühr erhitzte Gemüter beruhigte. Im Vergleich zu Inlandsgesprächen kosten die Minuten aber immer noch enorm viel. Fünf Minuten Smalltalk über die lokale Pizzaqualität kosten also schnell genauso viel wie die Pizza mit Getränk: 12,45 Euro.Wichtig bei der Art des Roaming sind Informationen, die das eigene Verhalten mit einbeziehen. Es ist für einen Geschäftsmann besser, eine Auslandsoption in den eigenen Rahmenvertrag einzubauen, als für den Saison-Urlauber, der dieses Angebot nur wenige Wochen im Jahr nutzt. Vollkommen unabhängig erfüllen Prepaid-Karten, was sie versprechen: aufladen, abtelefonieren und wegwerfen - mit überschaubaren Preisen und ohne automatisch wiederkehrende Kosten.

Der Wegwerftarif

Für unregelmäßige Aufenthalte im Ausland eignet sich eine Prepaid-Karte oder eine SIM-Karte mit Postpaid-Verfahren. Der Unterschied liegt in der Art der Zahlung: Beim Prepaid-Modell wird die SIM-Karte vorher mit Guthaben aufgetankt und dann kann telefoniert werden. Mit einer Postpaid-SIM-Karte kommt am Ende des Monats eine Rechnung ins Haus. Vorteil beider Varianten: die Unabhängigkeit. Ist der Urlaub vorbei, hat die Karte den Zweck erfüllt. Dann kann getrost die Schere angesetzt oder die SIM-Karte in der Schublade verstaut werden. Da diese Verfahren keine fixen Kosten verursachen, bleibt der Kunde flexibel und unabhängig vom Anbieter.

Waren die Kosten in der Vergangenheit eher überdurchschnittlich hoch im Vergleich zu einem festen Vertrag, haben sich Prepaid-Tarife gemausert und sind für viele Kunden interessant. Details finden Sie in unserer Tabelle auf der nächsten Seite. Hier einige besondere Tarifmodelle:

Billig telefonieren ist auch in den USA möglich. Mehr dazu auf Seite 2...

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