Tipp 3 + Tipp 4
Tipp 3: Weg mit dunklen Augenringen
Portraits ohne Aufhellblitz oder -schirm zeigen oft dunkle Augenringe, die nicht zwangsläufig von einer langen Nacht stammen. Mit dem Abwedler-Werkzeug oder einem kleinen Eingriff mit der Gradationskurve hellt sich die tiefer liegende Gesichtspartie schnell auf.
Zum schnellen Beseitigen dunkler Augenpartien bieten sich primär zwei Methoden an:
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885
712
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Rettungsanker: Der Abwedler von Photoshop bringt sogar zunächst kaum noch sichtbare Bereiche wieder ans Licht, hier die Wange der jungen Dame.
Rettungsanker: Der Abwedler von Photoshop bringt sogar zunächst kaum noch sichtbare Bereiche wieder ans Licht, hier die Wange der jungen Dame.
In jedem Fall wechseln Sie wenn möglich in einen größeren Farbraum, etwa von 8-Bit-RGB in 16-Bit. Verdoppeln Sie die Hintergrundebene, etwa mit Doppelklick auf die Hintergrundebene, rechte Maustaste und Neue Ebene.
Wählen Sie für den Abwedler einen Pinsel mit weicher Kante und einen ausreichend großen Durchmesser – im Beispiel mit dem Durchmesser 65. Ziehen Sie eventuell eine Auswahl um die aufzuhellenden Bereiche und eine geringe Einstellung für die Nachbelichtung – vermeiden Sie zu heftige Korrekturen. Die Voreinstellung für die Belichtung – 50% – ist oft sinnvoll, manchmal aber noch zu hoch.
Über die Transparenzeinstellung der Ebene justieren Sie die Wirkung fein nach.
Tipp 4: Flott freistellen
Eine Kombination aus unterschiedlichen Freistelltechniken verspricht schnelle Erfolge.
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http://img3.magnus.de/Profitipps-Photoshop-r634x933-C-6e2caa1f-23775818.jpg
Kombi-Lösung: Vielversprechend ist die Kombination mehrerer Freistellwerkzeuge, im Beispiel: Magnetisches Lasso und Lasso-Werkzeug. Über den Schalter Kantenverbesserung optimieren Sie beispielsweise nachträglich die weiche Kante der getroffenen Auswahl und sehen Fehler besser. Im Beispiel ist noch etwas Feinarbeit an den Kanten nötig.
Kombi-Lösung: Vielversprechend ist die Kombination mehrerer Freistellwerkzeuge, im Beispiel: Magnetisches Lasso und Lasso-Werkzeug. Über den Schalter Kantenverbesserung optimieren Sie beispielsweise nachträglich die weiche Kante der getroffenen Auswahl und sehen Fehler besser. Im Beispiel ist noch etwas Feinarbeit an den Kanten nötig.
Ob Sie den oder die Ex ins digitale Jenseits schicken wollen, den Hintergrund weichzeichnen oder gar austauschen wollen – Gründe für das Freistellen von Objekten gibt es viele, Methoden dazu auch. Zum Freistellen von Objekten liefert jedes Bildbearbeitungs-Programm mehrere Werkzeuge mit. Meist bietet sich eine Kombination aus mindestens zwei Tools an.
Gehen Sie zum Freistellen generell mindestens in die 100-Prozent-Darstellung oder zoomen Sie noch näher heran.
Bei klar abgegrenzten Motiven – beispielsweise einer schwarzen Statue vor hellblauem Himmel – klicken Sie mit dem Zauberstab mit eingestellter Option Benachbart auf die Statue. Meist ist die Voreinstellung 32 zu hoch; Klicken Sie lieber mehrmals mit Einstellungen wie 12 und gedrückt gehaltener Umschalttaste.
Ergänzen Sie mit gedrückt gehaltender Umschalt-Taste und dem Lasso-Werkzeug weitere Bereiche, mit gedrückt gehaltener Alt-Taste ziehen Sie zuviel gewählte Bereiche ab.
Bei schwierigen Motiven, aber noch klar erkennbarer Kante, bietet sich eine Kombination aus Magnetisches-Lasso-Werkzeug und Lasso an: Umfahren Sie erst langsam und in hoher Zoomstufe die Kante des freizustellenden Bereichs und nehmen Sie die detaillierten Einstellungen vor.