Quarantänestation

Test VMware Workstation 6

Die Virtualisierungs-Software VMware Workstation unterstützt in Version 6 auch USB-2.0-Geräte und Windows Vista in der 32- und 64-Bit-Version.

Test MapCreator 2.0

© Archiv

Test MapCreator 2.0

Die Installation eines 64-Bit-Windows auf einem 32-Bit-XP-Host gelang genauso problemlos wie die Arbeit auf einem Vista-Host. Wegen der schwachen Grafikleistung der virtuellen Maschine mussten wir allerdings auf die Vista-Oberfläche Aero Glass verzichten. 3D-Beschleunigung wird es vorerst wohl nur in der kommenden Fusion-Version für Mac OS geben.

Ein USB-2.0-Stick, der auf einem realen PC zum Ready-Boost unter Vista taugte, funktionierte in der virtuellen Maschine nicht mehr als Speichererweiterung. Die neue Workstation-Version bringt einen VNC-Server mit. Benutzer greifen so mit einem entsprechenden Client über ein Netzwerk auf alle Betriebssysteme zu.

Interessant ist auch die Schnappschuss-Funktion: Sie können einen Betriebssystemzustand einfrieren, Tests durchführen und das System danach wieder auf einen gespeicherten Zustand zurücksetzen. Mit der Aufzeichnungsfunktion halten Benutzer Änderungen am System fest und können sie danach wie einen Film wieder abspielen. Allerdings scheiterten unsere Tests mit der Aufzeichnung immer wieder an Hard- und Software-Problemen.

Über die Option ACE Authoring können Sie virtuelle Maschinen auf einen USB-Stick packen und mitnehmen. Zu Redaktionsschluss gab es die Funktion als kostenlose Dreingabe. Sonst kostet sie 69 US-Dollar.

Auch die neue Workstation-Version erlaubt die Arbeit ohne Registrierungsnummer. Sie können mit der unregistrierten Version einen virtuellen PC anlegen, ihn dann aber nur im kostenlosen VMware Player nutzen.

Test VMware Workstation 6

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Fazit: Trotz kleiner Schwächen ist VMware Workstation 6 mit seinen vielen Funktionen stabil, praxistauglich und lässt die kostenlose Microsoft-Konkurrenz im Anwendungsspektrum weit hinter sich.

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