Konkurrenz für Photoshop

Test & Technik: Bildbearbeitung

Egal, ob Sie nur ein paar kleine Bildoptimierungen oder umfangreiche Bildbearbeitungsschritte erledigen möchten: Es kommt auf die geeignete Software an. Auch das Organisieren der Bilderarchive lässt sich mit der passenden Software leicht durchführen.

Test & Technik: Bildbearbeitungsprogramme

© Michael Gradias

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Die geeignete Software

Egal, ob Sie nur ein paar kleine Bildoptimierungen oder umfangreiche Bildbearbeitungsschritte erledigen möchten: Es kommt auf die geeignete Software an. Auch das Organisieren der Bildbestände lässt sich mit der passenden Software leicht durchführen.

Lang ist die Liste der verfügbaren Software zur Verwaltung und Optimierung von Bildmaterial - und sie wird immer länger. Aber welches Programm ist das geeignete? Leider ist diese Frage nicht so leicht zu beantworten - vieles hängt von den eigenen Anforderungen und Aufgabenstellungen ab.

TIPP: Die Unterschiede zwischen den Bildbearbeitungsprogrammen der unterschiedlichen Preisklassen sind nicht so groß, wie es uns die Werbung weiß machen möchte. Auch Freeware-Programme sind durchaus geeignet, komplexe Aufgabenstellungen zu erledigen. Das wichtigste Kriterium an das Programm sollte eigentlich sein, dass Sie gut damit klarkommen. Wenn Ihnen das Bedienkonzept zusagt, greifen Sie zu - auch wenn vielleicht einmal die eine oder andere Funktion fehlen sollte.

Wenn Sie nur hin und wieder einmal ein einzelnes Bild bearbeiten wollen, ist es prinzipiell ziemlich egal, welches der Programme Sie verwenden. In solchen Fällen bietet sich das Heraussuchen von Freeware-Programmen aus dem Internet an. Viel falsch machen können Sie dabei nicht. Die wichtigen und wirklich notwendigen Funktionen, um die Qualität des Bilds aufzupeppen, bieten alle Programme an. Viele der Programme stellen darüber hinaus auch automatische Funktionen zur schnellen Bildoptimierung bereit.

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Sollen die Fotos nach der Optimierung für grafische Aufgabenstellungen weiterverwendet werden, hilft Ulead PhotoImpact bestimmt weiter

Je häufiger Sie mit den Programmen arbeiten, umso wichtiger wird es, dass die einzelnen Bearbeitungsschritte flott von der Hand gehen. Sind die Arbeitsoberflächen mit Funktionen überfrachtet und Sie brauchen Ewigkeiten, um die erforderliche Funktion zu finden, hilft Ihnen das wenig. Die Funktionsriesen lohnen sich wirklich nur dann, wenn Sie sehr häufig mit der Bildbearbeitung zu tun haben und Sie ein wenig Einarbeitungszeit nicht scheuen. Gelegenheitsanwender sind mit Photoshop, Photo-Paint oder Fireworks überfordert. Hier bieten sich Programme wie Paint Shop oder Zoner an, die leicht verständlich zu bedienen sind. Reichen die Grundfunktionen aus und legen Sie viel Wert auf eine extrem einfache Bedienung, dann sollten Sie sich einmal Paint.net ansehen.

Engagierte Fotografen werden noch ein anderes Kriterium anlegen: Wie komplett ist das Programmpaket geschnürt? Ist zum Beispiel ein leistungsfähiges Album oder ein Browser im Paket enthalten, oder nicht. Allererste Wahl für engagierte Anwender ist Photoshop Elements. Neben einem leistungsstarken Bildbearbeitungsprogramm ist auch das Album exzellent und vor allem ist es auch bei riesig großen Bildbeständen nicht überfordert.

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Corel Photo-Paint hilft dem noch unerfahrenen Anwender mit vielen detaillierten Hinweisen in einem extra Andockfenster durch den "Funktionsdschungel"

Wenn Sie Wert auf die Weiterverarbeitung der optimierten Fotos - zum Beispiel in Druckerzeugnissen - legen kommen diejenigen Programme in Frage, die beispielsweise viele Vorlagen für Kalender oder auch Grußkarten anbieten, wie etwa StudioLine oder PhotoLine. Ist Ihnen eine gute Bildverwaltung wichtiger als umfangreiche Bildoptimierungsfunktionen, sollten Sie sich Programme wie ACDSee oder auch XnView genauer ansehen.

Falls Sie eine unorthodox aufgebaute - aber fast professionelle - Software haben wollen, die dazu noch frei erhältlich ist, dann ist The GIMP die richtige Wahl. Hier kommen Sie um eine umfangreiche Einarbeitung allerdings nicht herum.

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Auch Paint Shop Pro hat viele Funktionen und bietet Assistenten an

Vielleicht sollen die Fotos aber für die weitere Verwendung in Druckerzeugnissen aufgewertet werden. Dann sind Programme interessant, die viele Effektfilter anbieten. Wenn in den Filterbibliotheken dann noch viele "unverbrauchte" Filter zu finden sind, sollten Sie zugreifen. Hier ist sicherlich Ulead Photo- Impact besonders hervorzuheben, ebenso wie Paint Shop Pro.

Steht für Sie die absolut präzise, stabile und professionelle Bearbeitung von Printprodukten ganz hoch im Kurs, kommen Sie um die teure Investition in Photoshop CS 2 nicht herum. Ist eher das Webdesign Ihr "Brötchengeber" wird Fireworks die erste Wahl sein. Und noch ein ganz anderes Kriterium spielt eine wichtige Rolle - besonderswährend der Einarbeitungszeit: Welche Hilfestellungen bietet das Programm an? Hier gibt es einige deutliche Unterschiede. Während bei einigen Programmen lediglich Tooltipps in der Statuszeile angezeigt werden, wartet beispielsweise Corel Photo-Paint in einem gesonderten Andockfenster mit ausführlichen Hinweisen auf - bis hin zu Schritt-für-Schritt- Schilderungen kompletter Lernworkshops. Auch Paint Shop Pro liefert ausführliche Anweisungen wie bei welchem Arbeitsschritt vorgegangen werden muss.

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Die Arbeitsoberfläche von Paint Shop Pro ist mit vielen Funktionen belegt

Fazit

Das richtige Bildbearbeitungsprogramm gibt es nicht. Es hängt viel davon ab, wie viel Geld Sie investieren wollen und welche Aufgabenstellungen Sie häufiger zu erledigen haben. Wichtigstes Kriterium sollte allerdings sein, ob Sie persönlich mit der Bedienlogik des Programms klarkommen.

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