Browsen ohne Fracksausen

Teil 9: Sicher surfen im Web

Jeder Browser ist nur so sicher, wie das System, auf dem er läuft. Deshalb sollten Sie auch auf Ihrem System in nur fünf Schritten eine Grundsicherung durchführen.

Sicher surfen im Web

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  • Updates:
    Aktualisieren Sie ihr Betriebssystem regelmäßig. Unter Windows XP benutzen Sie das Automatische Update. Rechtsklicken Sie dafür auf Start/Arbeitsplatz und wählen Sie Eigenschaften. Unter dem Reiter Automatische Updates wählen Sie die Option Benachrichtigen, aber nicht automatisch downloaden oder installieren. So werden Sie über alles informiert, haben aber die volle Kontrolle, wann welche Updates installiert werden. Achten Sie auch darauf, dass alle Web-Programme, die nicht von Microsoft stammen, auf dem neuesten Stand sind. Dazu zählt zum Beispiel die Java-Umgebung von Sun. Die Browser Firefox 2 und Opera 9 haben eigene automatische Update-Funktionen.
  • Firewall:
    Ohne Firewall sollte man nicht surfen gehen. Sie verhindert, dass andere PCs mit Ihrem Rechner eine Verbindung aufbauen und dann das Betriebssystem manipulieren oder schädliche Dateien auf Ihren PC kopieren.
  • Virenscanner:
    Ein Virenscanner mit aktuellen Updates sorgt dafür, dass Sie sich nicht aus Versehen schädliche Dateien auf den Rechner laden. Antiviren-Programme können auch schädlichen Programmcode auf Web-Seiten erkennen und diesen blockieren.
  • Microsoft Basline Security Analyzer:
    Lassen Sie bei der Konfiguration von Windows XP keine Sicherheitslücken offen. Mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer finden Sie viele Konfigurationsfehler und können sie beheben. Das Tool bekommen Sie unter www.microsoft.com/technet/security/tools/mbsahome.mspx.
  • Opera oder Firefox benutzen:
    Stellen Sie den Internet Explorer für die Internet-Zone auf Hohe Sicherheit und benutzen Sie für das Surfen einen nach den Tipps in diesem Beitrag konfigurierten Opera-9- oder Firefox-2-Browser.

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