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Imagebasierte Installation

Der Knüller für Administratoren ist die Imagebasierte Installation von Windows Vista. Sie legen ein Image des Betriebssystems an, das nur die gewünschten Funktionen enthält. Treiber sind aber noch nicht installiert. Man kann das Image also auf verschiedenen Rechnern installieren, ohne für jede Hardware-Konfiguration ein eigenes Image hinterlegen zu müssen. Das ist ein klarer Punkt für Windows Vista.

Neu gegen Alt: Umstieg auf Vista?

© Jan Kaden

Außerdem will Microsoft für Firmenkunden Windows PE kostenlos zugänglich machen. Diese abgespeckte Windows-Variante, die Heimanwender von Barts PE Builder kennen, soll endgültig MSDOS als Installationsumgebung ablösen. Auch das ist für Administratoren sicher eine gute Nachricht. Wir wollen den Punkt aber trotzdem nicht an Windows Vista geben, da man sich auch jetzt schon ein Windows PE schnell selbst zusammenbauen kann.

Eher für den Heimanwender sind Funktionen wie das neue Welcome-Center. Es erscheint gleich nach der Installation und bietet Zugriff auf alle wichtigen Dinge, die man nach einer Installation zu erledigen hat: Benutzerkonten einrichten, Treiber installieren und Daten vom alten Rechner übertragen. Das Welcome-Center ist sicher ein nettes Add-on, obwohl es die einzelnen Tools natürlich auch unter Windows XP gibt. Immterhin bekommt man hier alles an einem Platz und auch noch nett verpackt. Das sollte zumindest einen halben Pluspunkt wert sein.

In Windows Vista hat sich Microsoft auch noch einmal der Netzwerk-Verwaltung angenommen. Es gibt jetzt Netzwerkprofile, die man speichern und gezielt wieder aufrufen kann. So wird das Umkonfigurieren von Laptops, die sich in verschiedenen Netzen bewegen, leichter. Im neuen Mobility Center sind alle Laptop-Einstellungen zu diesem Thema zusammengefasst.

Neu gegen Alt: Umstieg auf Vista?

© Jan Kaden

In der Enterprise-Version von Vista wird es außerdem die PC-Emulation Virtual PC Express geben. Das ist eine Software, mit der Sie einen kompletten PC samt Netzwerk- und Grafikkarte simulieren können.

Unter Windows XP kann man diese Funktionen nachrüsten. Microsoft Virtual PC gibt es ebenso zu kaufen wie den Hauptkonkurrenten VMware Benutzen Sie VMware Player, bekommen Sie die Funktionalität sogar kostenlos. Allerdings können Sie selbst keine Betriebssysteme installieren, sondern nur fertig konfigurierte virtuelle PCs aus dem Web herunterladen. Der virtuelle PC ist kein Punkt für Windows Vista. Auch unter XP kann man sie nachrüsten.

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