Schöner Färben

Teil 8: Bildbearbeitung für anspruchsvolle Heimanwender

Deutlich genauer als bisher funktionieren die Korrekturwerkzeuge von PhotoImpact. Sogar DVD-Menüs sind möglich.

Bildbearbeitung für anspruchsvolle Heimanwender

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Anpassungsfähig: PhotoImpacts Zuschneideperspektive-Werkzeug lässt sich auch stufenlos drehen. Es bietet sich gegen stürzende Linien an, die etwa beim Fotografieren mit Weitwinkel von schräg unten entstehen.

Mit PhotoImpact 12 hatUlead vor allem an der Präzision der Tools gefeilt. Im Test glänzten nicht zuletzt die Automatiken für Farb- und Helligkeitsanpassungen.

Im Hauptprogramm PhotoImpact wählen Anwender zwischen dem recht umfassenden Vollmodus und dem funktionsreduzierten ExpressFix- Modus. Einsteigerfreundlich sind zudem die SmartGuides, die aufgabenorientierte Anleitungen in Einzelschritten anbieten.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist teilweise die Bedienung: Das<<<<<<<<< stufenlose Vergrößern/Verkleinern via Scrollrad ist nicht möglich. Durch die Aufteilung der Funktionen in unterschiedliche Programme sollten sich Anwender erst mal einen Überblick verschaffen.

Bildbearbeitung für anspruchsvolle Heimanwender

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Mächtiger Verwalter: Der mitgelieferte Ulead Photo Explorer 8.6 bietet umfangreiche Datenbank-Funktionen. Auch für Fotoalben ist das Programm geeignet.

Das beiliegende Handbuch ist mit 363 Seiten das mit Abstand umfangreichste und informativste im Testfeld.

Wer einzelne Funktionen, etwa die Umbenennung und Umkonvertierung zahlreicher Digitalfotos, in PhotoImpact vermisst, sollte einen Blick in den mitgelieferten Photo Explorer 8.6 werfen. Dieser bietet zudem erweiterte Ausgabe-Optionen, etwa für Diashows, die sich gleich auf CD oder DVD brennen lassen. Leider fehlt jedoch eine Backup-Funktion im Explorer selbst - dazu muss der Anwender ins Album wechseln.

Praktisch ist die Option, gleich direkt in PhotoImpact DVD-Menüs inklusive Verknüpfungen zu erzeugen. Wie von Ulead gewohnt, ist die Trickkiste mit Effekten reich gefüllt. Ähnlich Corel, die Lightversionen von Painter und dem neuen SnapFire mit ins Paket stecken, hat auch Ulead ein Programmpaket geschnürt, das der Panorama-Spezialist Cool 360 und die aktuelle Fotobrennerei komplettieren.

Eine Besonderheit von PhotoImpact, das leider immer wieder mit leichter Verzögerung reagiert, ist die HDR-Unterstützung, also Fotos mit großem Dynamikbereich. So lassen sich Fotos auch dann noch wiedergeben, wenn sie extrem helle und dunkle Bereiche enthalten. Auch 16-Bit-Raw-Dateien kann PhotoImpact noch importieren.

Fazit: PhotoImpact 12 hat enorm zugelegt. Vor allem durch seine automatischen Korrektur- Optionen und seine reiche Filterausstattung ist das Programm erste Wahl für anspruchsvolle Heimanwender.

Test-KonfigurationAlle Programme testeten wir auf folgender Test-Plattform: 2 x Opteron 246 auf dem Tyan-Board S2895, 2 GByte RAM ECC Registered Infineon, ATI FireGL V7300 von MuM unter Windowsx 64. Die Tablettunterstützung prüften wir mit dem WACOM Intuos A4.

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