Fotodrucke in XXL

Teil 8: A3-Tintenstrahler im Test

TESTVERFAHREN UND GEMESSENE WERTE

A3-Tintenstrahler im Test

© Archiv

Testplattform

Getestet werden alle Drucker auf der gleichen Testplattform: Ein Intel Pentium 4 mit 3,06 GHz findet Platz auf einem MSI 865PE Neo2 Mainboard. Die Drucker werden angeschlossen an der USB-2.0-Schnittstelle oder gegebenenfalls am Parallelanschluss. Als Betriebssystem kommt Windows XP zum Einsatz.

Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit wird für verschiedene Druckaufträge bei unterschiedlicher Qualität der Ausdrucke ermittelt. Für die Zeitmessung genügt eine herkömmliche Stoppuhr. Ein Druckauftrag wird immer erst dann losgeschickt, wenn sich der Drucker im Betriebsmodus befindet. Mit Absenden des Druckbefehls im Treiber wird die Messung gestartet. Sobald das Blatt in der Ablage bereit liegt, wird die Zeit gestoppt. Gemessen wird die Zeit für den Dr.-Grauert-Brief im Draft- und im Normalmodus, für ein ein- und zehnseitiges Mischdokument, unser Testchart bei Standard und bester Qualität, ein DIN-A3-, A4 - und ein Foto im Format 10x15 in bester Qualität, sowie noch einige weitere Seiten.

Druckqualität

Die Druckqualität eines Tintenstrahldruckers wird durch mehrere Faktoren bestimmt. Zur Überprüfung kommt eine Lupe von Schneider Kreuznach "Magnifier 6x6" und ein Kamerasystem "WAT-202B" von Watec zum Einsatz. Mit letzterem können Vergrößerungen bis zu einem Faktor 10 auf dem Monitor dargestellt werden. Es erlaubt einzelne Druckpunkte und auch die Struktur des Papiers sichtbar zu machen.

Bei den Druckproben mit Text wird besonders auf scharfe Ränder und gute Tintendeckung geachtet. Bei farbigen Textausdrucken, etwa gelb markiertem Text sind die kritischen Punkte besonders bei den Übergängen zu suchen. Mit Hilfe des Testcharts, welches mit Corel Draw erstellt und ausgedruckt wird, werden Farbabweichungen und -verläufe, Kontrast und Grauwerte überprüft. Und da vier Augen mehr sehen als zwei, wird für die Bewertung dieses Qualitätskriteriums ein Fotograf hinzu gezogen. Der Siemensstern indiziert, wie fein der Drucker Linien auflösen kann. Gleiches gilt für die 1Punkt-Schrift, die freilich mit bloßem Auge nicht mehr lesbar ist.

Lichtbeständigkeit

Die Lichtbeständigkeit der Fotos überprüfen wir mit einem Suntest XLS+. Dieser Test läuft programmgesteuert über mehere Tage bei automatischer Kühlung. Simuliert wird Sonneneinstrahlung über einen Zeitraum von sechs Monaten. Ein besonderer Filter schwächt das Licht so ab, als hinge das Bild hinter Fensterglas.

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