Funklöcher

Teil 7: WLAN-Sicherheit

WLAN-Sicherheit

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  • Access Point: Ein Access Point bildet die Basis eines drahtlosen Netzwerks. Er baut die Verbindung zu mehreren PCs auf und sorgt für die Übermittlung der Daten per Funk.
  • IEEE802.11: Drahtlose WLAN-Netzwerke basieren auf dem Standard 802.11. Entscheidend für die Übertragungsgeschwindigkeit der WLAN-Geräte ist der kleine Buchstabe, der auf die Zahl 802.11 folgt. So senden Access Points und WLAN-Adapter, die dem Standard 802.11b entsprechen, Daten mit maximal 11 MBit/s. Geräte mit dem Standard 802.11g können 54 MBit/s übertragen. In der Regel sind g-Geräte abwärtskompatibel zu b-Geräten, ein WLANRouter nach dem g-Standard arbeitet also auch mit einem WLAN-Adapter nach dem b-Standard zusammen. Allerdings richtet sich die Übertragungsleistung immer nach der langsamsten Komponente.
  • LAN: Local Area Network ist der Fachausdruck für ein lokales Netzwerk. In einem LAN können die angeschlossenen PCs Daten tauschen, wenn Verzeichnisse freigegeben wurden.
  • MAC-Adresse: Jede Netzwerkkomponente (Router, Netzwerkkarte, USB-WLAN-Adapter etc.) besitzt eine eindeutige Nummer, die so genannte Media-Access-Control-Adresse, kurz MAC-Adresse. Sie wird vom Hersteller der Netzwerkkomponente festgesetzt. Über einen MAC-Filter im Router erlaubt man nur bestimmten PCs Zugang zum Netzwerk. Das erhöht die Sicherheit des eigenen WLANs. Möchten Sie sich die MAC-Adresse Ihres Netzwerkadapters auf Ihrem PC oder Notebook anzeigen lassen, klicken Sie doppelt auf das Netzwerkverbindungssymbol rechts unten in der Taskleiste von Windows. Im folgenden Fenster wählen Sie das Register "Netzwerkunterstützung" und klicken auf "Details". Ganz oben im Fenster "Netzwerkverbindungsdetails" erscheint nun die MAC-Adresse unter dem Namen "Physikalische Adresse".
  • Router: An einen Router lassen sich in der Regel bis zu vier PCs per Netzwerkkabel anschließen. Handelt es sich um einen WLANRouter können sich noch weitere PCs drahtlos über Funk mit dem Gerät verbinden. Die angeschlossenen PCs bilden ein lokales Netzwerk (LAN). Mittlerweile werden Geräte angeboten, die auch einen Internetzugang ermöglichen. Diese so genannten DSL-Router wählen sich über Ihre Modemkomponente ins Internet ein und binden so jeden Rechner im Netzwerk ans Internet an.
  • SSID: Der Service Set Identifier ist der Name oder die Kennung eines WLAN-Funknetzes. Es lässt sich im WLAN-Router einstellen - auch, ob der Access Point die SSID für jeden sichtbar versenden soll. Jedes Gerät, das sich mit dem Funknetz verbinden möchte, benötigt die SSID. Sie kann bis zu 32 Zeichen lang sein.
  • WEP: Wired Equivalent Privacy ist die Standardverschlüsselung für Funksignale im WLAN. Die Stärke der Verschlüsselung in Access Points oder WLAN-Routern reicht von 64 bis 256 Bit. WEP-Verschlüsselungen lassen sich jedoch mit Tools meist in kurzer Zeit knacken. Besser ist die WPA-Verschlüsselung.
  • WLAN: WLAN oder Wireless LAN heißt übersetzt: drahtloses lokales Netzwerk. WLAN basiert auf dem Standard IEEE802.11.
  • WLAN-Router: Im Gegensatz zu herkömmlichen Routern haben WLAN-Router zusätzlich einen Access Point mit an Bord.
  • WPA: Wi-Fi Protected Access stellt eine Verbesserung der WEP-Verschlüsselung dar. WPA verwendet verschiedene Schlüssel zur Einwahl und für die stehende Verbindungen. Das macht es Angreifern erheblich schwerer, die Verschlüsselung zu knacken. Für kleinere Netzwerke empfiehlt sich die Methode WPA-PSK. Dabei melden sich alle Benutzer des WLANs mit demselben Kennwort an. Die Sicherheit hängt in diesem Fall von der Länge und Qualität des Kennworts ab. Weitere Begriffe zum Thema "Netzwerk" erklären wir in unserem "Computer- Glossar".

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