Funklöcher schließen

Teil 6: WLANs vor Hackern schützen

Was Sie weiterhin machen können, um Ihr lokales Netzwerk zu sichern, haben wir Ihnen in den folgenden vier Punkten kurz zusammengefasst.

Sicherheit - Hacker - Malware - Spionage

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Ändern Sie in jedem Fall die voreingestellten Zugangsdaten zu Ihrem WLAN-Router, also Benutzername und Passwort. Beim Netgear-Router finden Sie diese Option unter "Kennwort einstellen". Prüfen Sie außerdem, ob sich Ihr Gerät auch über das Internet fernkonfigurieren lässt. Falls ja, sollte diese Funktion deaktiviert sein. Dazu wählen Sie im Router von Netgear die Einstellung "Fernsteuerung". Entfernen Sie den Haken vor "Fernsteuerung aktivieren" und übernehmen Sie die Änderung mit "Anwenden".

Falls die Möglichkeit besteht, stellen Sie Ihren WLAN-Router so auf, dass seine Signale möglichst schlecht außerhalb Ihres Büros oder Ihrer Wohnung zu empfangen sind. Allerdings lässt sich dieser Tipp nur in seltenen Fällen verwirklichen, da der Standort des WLAN-Routers häufig an den Telefonanschluss gekoppelt ist und die Erreichbarkeit für die eigenen Geräte gewährleistet sein muss.

Schalten Sie Ihren WLAN-Router ab, wenn Sie ihn nicht mehr nutzen, zum Beispiel bevor Sie das Büro verlassen oder sich zu Bett begeben. Ein ausgeschalteter Router bietet auch keine Angriffsfläche.

Besonders wichtig: Wer einen WLAN-Router besitzt, diesen aber nicht drahtlos, sondern nur über Ethernet-Kabel nutzt, sollte das Funknetz im Router grundsätzlich deaktivieren. Denn über den offenen Drahtloszugang kann trotzdem jeder auf die PCs im lokalen Netzwerk oder auf das Internet zugreifen. Um das WLAN im Netgear-Router dauerhaft abzuschalten, entfernen Sie im Bereich "Wireless- Konfiguration" den Haken vor "Wireless- Zugangspunkt aktivieren" und bestätigen mit "Anwenden". Von jetzt an können nur noch Geräte ins lokale Netzwerk gelangen, die über Netzwerkkabel direkt mit dem Router verbunden sind.

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