Fragen und Antworten zu DSL

Teil 6: Der optimale DSL-Tarif für Sie

Um DSL nutzen zu können, zahlt man eine monatliche Gebühr für den DSL-Anschluss und für den DSL-Tarif. Der DSL-Anschluss ist die Voraussetzung, um überhaupt einen Tarif in Anspruch nehmen zu können. Seine Gebühr berechnet sich nach der zur Verfügung gestellten Bandbreite und geht an den Netzbetreiber. Bei T-Com beispielsweise kostet der Anschluss T-DSL 1000 mit 1024 und 128 KBit/s 16,99 Euro monatlich, T-DSL 3000 mit 3072 und 384 KBit/s 24,99 Euro. Allerdings sind mit dem Anschluss noch keine Daten geflossen.

Der optimale DSL-Tarif für Sie

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Hier kommt der DSL-Tarif ins Spiel, der monatlich an den DSL-Provider gezahlt wird. DSL-Netzbetreiber und DSL-Provider können identisch sein, das muss aber nicht sein. Arcor und QSC zum Beispiel sind Netzbetreiber und Provider in einem, das heißt DSL-Anschlussgebühr und Tarifgebühr gehen an dasselbe Unternehmen.

Mit einem T-DSL-Anschluss von T-Com gibt es dagegen viele verschiedene Möglichkeiten. Er lässt sich beispielsweise mit Tarifen von AOL, Freenet, 1&1, GMX oder T-Online kombinieren. Eine Auswahl von DSL-Providern, die auf T-DSL aufsitzen, findet sich unter "Provider für T-DSL".

T-Com und Arcor bieten einen DSL-Anschluss nur zusammen mit einem Telefonanschluss an. Wer jedoch keinen Festnetzanschluss bei TCom oder Arcor benötigt, muss ihn dennoch mitbezahlen. Beim günstigsten Festnetztarif der T-Com (T-Net) sind das zusätzlich 15,66 Euro monatlich plus einer einmaligen Bereitstellungsgebühr von 59,95 Euro. Die Grafik "Das zahlen Sie tatsächlich für DSL" zeigt eine Aufstellung der monatlichen Kosten für den DSLAnschluss T-DSL und DSL-Tarife, wie sie verschiedene Provider anbieten.

Wer erstmals einen DSL-Anschluss beantragt, muss ihn freischalten lassen. Bei der T-Com und bei Arcor kostet das eine einmalige Einrichtungsgebühr von immerhin 99,95 Euro. Um Geld zu sparen, sollten Sie die Anmeldung bei T-Com für T-DSL dem Provider überlassen. Denn als Einsteiger bieten Ihnen Provider oft günstig oder umsonst Hardware wie DSL-Modem, Modem-Router etc.

Ein Beispiel: Sie bestellen als DSL-Einsteiger den Tarif DSL 2000 bei GMX, der mit 3,99 Euro beworben wird. Zudem besitzen Sie einen Telefon-Anschluss bei T-Com. GMX bestellt nun automatisch Ihren T-DSL-Anschluss bei T-Com. Ist er freigeschaltet, zieht T-Com über Ihre Telefonrechnung einmalig 99,95 Euro Einrichtungsgebühr ein und ab sofort monatlich 16,99 Euro für den T-DSL(-1000-)Anschluss. An GMX zahlen Sie die monatliche Gebühr für den Tarif, hier: 3,99 Euro. Auf diese Art läuft es bei allen DSL-Tarifen ab, die auf T-DSL aufsitzen. Im Laufe des Jahres soll es etwas einfacher werden. Die Gebühren für DSL-Tarif und DSL-Anschluss gehen dann zusammen an ein Unternehmen, wie es zum Beispiel der Provider 1&1 angekündigt hat.

Neben T-Com gibt es nur wenige Netzbetreiber, die bundesweit in größeren Städten oder Ballungsräumen vertreten sind. Arcor, QSC, broadnet mediascape und NGI sind solche Unternehmen, die zudem eigene Tarife anbieten. Netzbetreiber, die nur in einer Region Deutschlands vertreten sind, etwa im Großraum München, Hamburg oder Berlin, finden sich wiederum häufiger. Eine Auswahl zeigt die Liste "Regionale DSL-Netzbetreiber".

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