Vista-Überläufer

Sicherheit und Anwendungen

Benutzerkontensteuerung

Ein wichtiges neues Sicherheits-Feature ist die Benutzerkontensteuerung. Sie verhindert, dass Anwendungen ohne Rückfrage beim Benutzer auf wichtige Systemfunktionen zugreifen. Arbeiten Sie als Administrator, genügt ein Mausklick, um die entsprechenden Rechte anzufordern. Alle anderen Benutzer müssen bei dieser Gelegenheit ein Administratorkennwort angeben.

Das läuft unter Windows Vista

© Jan Kaden, Peter Knoll, Testlabor Printredaktionen

Hols der Drachen: Gothic 3 war unter Windows Vista nicht zum Leben zu erwecken - weder als 32- noch 64-Bit-Version. Unten die Folgen des Absturzes.

Es gibt ältere Programme, die mit dieser Art von Gängelung nicht zurechtkommen. Sie erwarten Administratorrechte.

Windows Resource Protection

Um die Sicherheit des Betriebssystems zu schützen, erhalten Anwendungsprogramme auf bestimmte Teile der Registry (zum Beispiel Schlüssel unter HKEY_CLASSES_ ROOT) und ausführbare Dateien des Betriebssystems keinen Zugriff. Alte Programme, die versuchen, auf diese Werte zuzugreifen, können in Schwierigkeiten geraten.

Das läuft unter Windows Vista

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64-Bit-Unterstützung

Ein weiteres Problem beim Umstieg haben Anwender der 64-Bit-Version von Windows Vista. Diese Windows-Version hat ebenso wie der Vorgänger Windows XP x64 einen 32-Bit-Emulator an Bord. Damit sind grundsätzlich alle 32-Bit-Programme lauffähig. Wie schon unter dem XP-Vorgänger werden 16-Bit-Anwendungen, 16-Bit-Installer und 32-Bit-Kernelmodus-Treiber vom Kernel nicht unterstützt.

Das bedeutet das Aus für DOS-, Windows-3.1- und viele Windows- 95-Programme. Die eingesetzten 64-Bit-Treiber müssen digital signiert sein. Fehlt die Signatur, so lässt sich der entsprechende Treiber gar nicht installieren.

Internet Explorer 7

Ebenso wie der Media Player 11 kommt der Internet Explorer 7 für viele Anwendungsprogramme unerwartet. Sie können ihn nicht richtig erkennen. Schon unter XP kann der neue Internet Explorer zum Beispiel den Microsoft Flugsimulator 2004 unbenutzbar machen. Ein weiterer Stolperstein ist der geschützte Modus, den es nur unter Windows Vista gibt. In diesem Modus hat der Internet Explorer nur sehr geringe Schreibrechte. Einige Anwendungen könnten mit diesen geringen Rechten ihre Schwierigkeiten haben.

Das läuft unter Windows Vista

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Windows PE 2.0

Für Systembastler war früher Bart's PE Builder (www.nu2.nu/pebuilder) eines der beliebtesten Freeware-Werkzeuge. Mit diesem Tool und einer Windows-XP-CD konnte man sich ein bootfähiges Mini-Windows zusammenbauen. Viele Utilities liefen unter diesem Mini-Windows. So konnte man sich mit wenig Aufwand eine perfekte Rettungs-CD zusammenbauen.

Dank der sehr aktiven PE-Gemeinde gab es für viele Anwendungen bereits fertige Lösungen. Mit Windows Vista hat das ein vorläufiges Ende gefunden. Die Dateistruktur des Betriebssystems hat sich geändert, so dass der PE Builder nicht mehr funktioniert. Zahlungskräftige Kunden bekommen Windows PE 2.0. Weniger zahlungskräftige Anwender warten auf einen neuen PE Builder.

XPS-Dateiformat

Ein Schattendasein fristet das mit Windows Vista eingeführte Datenaustauschformat .xps (XML Paper Specification). Bei unserer Umfrage gab es kaum einen Hersteller, der dieses Format unterstützt. Mit gutem Beispiel voran geht PDF Converter 4 von Nuance, der PDF in XPS umwandelt.

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