Hosting für Anspruchsvolle

Teil 5: vServer - Hosting für Anspruchsvolle

Die herausragendste Stärke eines vServer ist die Möglichkeit, ihn auch auf Systemebene individuell konfigurieren zu können. Während ein Server beim Shared-Hosting nach dem Ermessen des Providers eingestellt ist, um allen darauf gehosteten Kunden möglichst gerecht zu werden, kann man beim vServer selbst Hand anlegen und ihn ganz den eigenen Bedürfnissen anpassen, das heißt sowohl Komfort und Performance, aber auch die Sicherheit maximieren.

Sollten über das Virtuozzo PowerPanel und Plesk hinaus einmal Einstellungen am Server notwendig sein, kann sich der fortgeschrittene Administrator per SSH direkt auf seinem vServer einloggen. Mit SSH können Tastaturbefehle in einer Shell direkt an den Server geschickt werden, vergleichbar mit der "Eingabeaufforderung" unter Windows XP.

vServer - Hosting für Anspruchsvolle

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Systeminterna wie hier die PHP-Konfiguration können individuell angepasst werden.

Beispielsweise wird bei Providern die PHP-Option "register_globals" gern eingeschaltet, um die Kompatibilität zu älteren PHP-Scripts zu gewährleisten. Liegen auf dem vServer jedoch nur zeitgemäße Scripts, macht es Sinn, diese durchaus kritische Einstellung zugunsten der Sicherheit abzuschalten. Auch die Performance lässt sich schon mit einigen wenige Einstellungen steigern. Beim Shared-Hosting ist häufig eine Vielzahl von Apache- und PHP-Modulen aktiviert, für den möglichen Fall, dass einer der vielen auf dem Server gehosteten Kunden diese nutzen möchte. Beim vServer kann man selbst entscheiden: Was nicht benötigt wird, kann einfach deaktiviert werden. Auch das kommt nicht zuletzt der Sicherheit zugute, denn wo weniger läuft, gibt es auch weniger Angriffsstellen.

Aber auch die Installation zusätzlicher Software-Pakete ist bei vServern kein Problem. Da auf unserem 1blu-vServer SuSE Linux (Version 9.3) installiert ist, können wir per SSH das zentrale Konfigurationsprogramm YaST aufrufen und weitere erforderliche Pakete bequem suchen, auswählen und nachinstallieren.

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Die Installation zusätzlicher Pakete, hier mit YaST, ist ebenso kein Problem.

Per Plesk kann der Administrator auch einzelnen Clients das Recht einräumen, sich per SSH auf dem vServer einzuloggen. Ein denkbares Szenario wäre beispielsweise das Herunterladen größerer Datenmengen wie Log-Files. Auf dem Server eingeloggt können diese meist riesigen Textdateien zuvor auf einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Größe komprimiert werden, um Zeit beim Download zu sparen. Über root-Rechte und damit die Möglichkeit, Einstellungen am vServer zu machen, verfügen die Clients dann aber natürlich nicht.

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