Umzug nach Vista

Teil 5: Vista-Umstieg leicht gemacht

Das Update von Windows XP auf Vista hat etwa anderthalb Stunden gedauert. Doch dann dürfen Sie sich noch immer nicht mit der neuen Oberfläche vertrautmachen. Als erstes erscheint eine blaue Oberfläche. Nein, dass ist nicht ein redesignter Bluescreen. Windows Vista überprüft, wie gut die Performance Ihres Rechners ist. In der Regel dürfte die Grafikkarte das schwächste Element sein, nach dem sich die Gesamtperformance richtet.

Vista-Umstieg leicht gemacht

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Alleingelassen: Die alten Hilfedateien von Anwendungsprogrammen lassen sich in Vista nicht mehr lesen.

Der erste Blick: Das Aussehen von Vista ist eine gläserne Oberfläche. Auf der rechten Seite gibt es eine Sidebar, in die sich kleine Anwendungen einklinken lassen. Ihre Arbeitsweise müssen Sie ändern. Anstatt hierarchisch in Ordnerpfaden zu denken, finden Sie Dateien, Ordner und Inhalte schneller über die Suchmaschine von Windows Vista. Diese findet am schnellsten mit Hilfe einer Index- Datei, die im Hintergrund von Vista ständig ergänztwird. Bevor Sie die Suche beurteilen, sollten Sie der Index-Funktion fairerweise ein paar Stunden Zeit geben. An der Suche führt jedoch kein Weg dran vorbei, denn in Windows Vista gibt es neue Tools, die die alten ersetzen, und andere Namen für altbekannte Ordner.

Vista-Umstieg leicht gemacht

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Konfigurieren Sie die Einträge in dem Startmenü Ihres Windows-Vista-Rechners nach Ihren Vorlieben.

So heißt Arbeitsplatz jetzt in Anlehnung an Raumschiff Enterprise Computer. Wer seine Eigene Dateien haben möchte, muss dort auf Dokumente klicken. WindowsMail ist der Nachfolger von Outlook Express. Weitere Änderungen zu XP sind etwa, dass es neue Spiele gibt, Pinball aber nicht mehr vorhanden ist. Es fehlt nicht nur der Programmaufruf, sondern auch die Pinball.exe-Datei, die sich in XP im Ordner Programme/Windows befindet.

Vista-Umstieg leicht gemacht

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In Vista sind Sie nicht mehr automatisch Administrator, sondern müssen bei systemkritischen Anweisungen noch einmal explizit Ihre Zustimmung geben.

Auch die Kommunikation zwischen Anwender und Rechner hat sich geändert. Beim Herunterfahren fehlt beispielsweise die nervige Nachfrage: "Wollen Sie wirklich herunterfahren?" Auffällig sind auch die ständigen Sicherheitsabfragen, wenn Vista die Erlaubnis des Administrators (das sind Sie!) einholt, sobald Programme ins System eingreifen wollen, etwa Autostarteinträge in die Registry zu schreiben.

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