Test: Top-Navigationsgeräte

Teil 5: Top-Navis im Test

Eine weitere sinnvolle Anwendung für Top- Navis ergibt sich durch ein Bluetooth-Modul, das die Verbindung zu einem Bluetooth- Handy herstellen kann. Damit lässt sich das Navi als Freisprecheinrichtung nutzen und erspart dem Besitzer, der sein Mobiltelefon im Auto nutzen möchte, den teuren Festeinbau einer solchen Einrichtung. Wurde die Verbindung zwischen Navi und Handy einmal erfolgreich hergestellt, erkennen sich die beiden Geräte (bei eingeschaltetem Bluetooth) in Zukunft automatisch. Geht ein Anruf ein, kann das Gespräch per Fingertipp auf den Touchscreen angenommen oder abgelehnt werden. Mikrofon und Lautsprecher sind im Navi integriert. Möchte der Fahrer einen Anruf tätigen, erscheint für die Eingabe der Telefonnummer eine Handy-Tastatur auf dem Display. Garmin und TomTom haben ihre Geräte mit weiteren nützlichen Freisprechfunktionen ausgestattet. Sie lesen die Telefonverzeichnisse vom Handyspeicher und von der SIM-Karte ein und stellen sie in einem Adressbuch zur Verfügung.

Top-Navis im Test

© Archiv

Das flache Gehäuse der neuen Navis mit 4,3- Zoll-Display kommt aus China und wird mit leichten Änderungen von JVC, Medion, Navigon und Route 66 angeboten.

Als Zusatzfunktionen für Navis betrachten die Hersteller auch MP3-Player und Fotoalben. Tatsächlich bieten die meisten Geräte dafür viel zu wenig Speicher an. Um die nahtlose Navigation in Europa zu ermöglichen, muss das gesamte Kartenmaterial auf dem Gerät installiert sein. Dazu besitzen die Top-Navis entweder einen internen Flash- Speicher von 2 GByte oder eine SD/MMCSpeicherkarte derselben Größe. Hier bleibt nur wenig Speicher für Fotos oder Musik. Wer sein Gerät also ernsthaft zur Unterhaltung während der Fahrt oder als Fotoarchiv verwenden möchte, braucht eine zusätzliche Speicherkarte. Oder er wählt den TomTom Go 910, der als einziges mobiles Navi-Gerät eine 20- GByte-Festplatte besitzt.

Darüber hinaus sollten die MP3-Player für eine sinnvolle Nutzung mit der Navi-Software zusammenarbeiten. Waren die integrierten MP3-Player bislang bei den meisten Anbietern nur einsatzbereit, solange die Navigation nicht genutzt wurde, so ersetzt der Software-Player bei Top-Navis den CDPlayer in der Konsole und spielt MP3- und WMA-Dateien auch während der Fahrt ab. Die Song-Titel werden optional im Navigationsbildschirm eingeblendet und die Musik wird bei Navigationsansagen unterdrückt.

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