Konkurrenz für Photoshop

Teil 5: Test & Technik: Bildbearbeitung

Seit einiger Zeit ist Photoshop, dass inzwischen in der neunten Version CS2 heißt, zum Standard für Bildbearbeitungsprogramme geworden. Es ist allerdings bereits durch seinen hohen Preis nur für professionelle Anwender geeignet, die ihre Brötchen mit der Bildbearbeitung verdienen.

Test & Technik: Bildbearbeitungsprogramme

© Archiv

Photoshop besteht aus drei Programmmodulen. Während der Browser Bridge für die Dateiverwaltung zuständig ist, wird mit Image- Ready ein gesondertes Programm für Webdesignaufgaben bereitgestellt. Der Browser bietet nützliche Zusatzoptionen. So können Sie beispielsweise die aufgenommenen Fotos bewerten. Viele Funktionen von Image- Ready und Photoshop überlappen sich. Eigentlich wäre es hier an der Zeit, die beiden Programme zu einem zu verschmelzen.

Von einem Programm in dieser Preiskategorie darfman selbstverständlich eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und Stabilität - auch bei der Bearbeitung extrem großer Bilddateien - erwarten. Dies kann Photoshop auch bieten. Anwender werden nur in Extremfällen an die Grenzen des Programms stoßen.

Wenn man sich einmal an die Arbeitsweise von Adobe-Programmen gewöhnt hat, zeigt sich die effektive Aufteilung der Funktionen. Der Arbeitsbereich wirkt trotz des riesigen Funktionsumfangs sehr aufgeräumt, sodass die Aufmerksamkeit voll dem zu bearbeitenden Bild gelten kann.

Photoshop bietet alle erdenklichen Funktionen an, um Bilder zu optimieren oder zu verändern. Ob Perspektiven korrigiert oder Bilder gekrümmt werden sollen - alles lässt sich mit wenig Aufwand umsetzen. Für das Optimieren von Fotos stehen auch ausgefallene Optionen, wie der Einsatz von Fotofiltern oder die Korrektur von großen Kontrasten, zur Verfügung.

Photoshop lässt sich ebenfalls gut einsetzen, um Druckerzeugnisse zu erstellen, da auch umfangreiche Textoptionen angeboten werden. So lassen sich beispielsweise Headlines in diversen vorgegebenen Formen verzerren. Auch unterschiedliche Vektorformen werden bereitgestellt, sodass Vektor- und Pixelgrafiken verschmelzen.

Auch das Filter-Menü zum Verfremden von Fotos ist prall gefüllt. Eine Filtergalerie fasst die verfügbaren Filter zusammen, sodass schnell unterschiedliche Wirkungen ausprobiert werden können.

Ob der sehr hohe Preis wirklich gerechtfertig ist, lassen wir einmal dahingestellt. Die Rolle als Platzhirsch wird Photoshop allerdings wohl noch für eine ganze Weile nicht hergeben - der Leistungsumfang und die Stabilität sind beeindruckend. Noch werden die Mitbewerber mit jeder neuen Photoshop-Version auf Abstand gehalten.

1042,84 Euro www.adobe.de

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