Beam mich runter!

Teil 5: Netwerkinstallation von openSUSE 10.1

Mit verhältnismäßig wenig Aufwand lässt sich ein USB-Stick bootfähig mit Suses Installationskernel und -Ramdisk ausstatten oder ein bereits bootfähiger Stick ergänzen. Bei vielen Subnotebooks ohne optisches Laufwerk ist dies die praktischste Installationsvariante.

Netwerkinstallation von openSUSE 10.1

© Archiv

Verwenden Sie das Tool syslinux (im Archiv syslinux-3.11.tar.bz2 im Unterordner unix) um den Bootloader auf einen FAT16 formatierten, nicht gemounteten Stick zu schreiben:

./syslinux /dev/sda1

Mounten Sie den Stick umd kopieren Sie menu.c32 (im Syslinux-Archiv unter com32/modules) in das Wurzelverzeichnis des Sticks.

Kopieren Sie die Dateien linux und initrd aus dem Ordner boot/i386/loader der ersten openSUSE-CD in das Wurzelverzeichnis des USB-Sticks. Auch eine german.kbd für die deutsche Tastaturbelegung am Bootprompt sollte auf dem Stick vorhanden sein.

Legen Sie auf dem USB-Stick eine Datei syslinux.cfg mit folgendem Inhalt an:

DEFAULT menu.c32 
:TIMEOUT 0 
KBDMAP german.kbd 
PROMPT 1 
MENU TITLE openSUSE 10.1 Netzwerkinstallation 
LABEL susenet1 
MENU LABEL openSUSE Netzwerkinstallation 1280x1024 
KERNEL linux 
APPEND initrd=initrd splash=silent showopts vga=794 lang=de install=http://192.168.1.11/opensuse101/CD1 
LABEL susenet2 
MENU LABEL openSUSE Netzwerkinstallation 1024x768 
KERNEL linux 
APPEND initrd=initrd splash=silent showopts vga=791 lang=de install=http://192.168.1.11/opensuse101/CD1

Gegebenenfalls können Sie die Kernelzeile um weitere Parameter wie den Gateway bei einer Internetinstallation erweitern. Achten Sie beim Booten vom Stick darauf, dass die Startreihenfolge im BIOS richtig konfiguriert und möglicherweise erforderliche zusätzliche Optionen wie "USB Legacy Support" aktiviert sind.

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