Die Saug-WM 2006

Teil 5: Illegale Download-Quellen im Vergleich

Wie wir bereits aufgezeigt haben, sind webbasierte, illegale Download-Angebote nahezu vollständig in chinesischer Hand. Lediglich Einzelkämpfer, darunter die Warez-Legende Fosi, die bereits seit 1997 "im Geschäft ist", stellen ebenfalls noch Raubkopien im WWW zur Verfügung. Der Download erfolgt direkt im Browser. Ratsam ist die Nutzung eines Download-Managers, um bei plötzlichem Abbruch der Verbindung von der Resuming-Funktion zu profitieren.

Illegale Download-Quellen im Vergleich

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Dateiauswahl: Relativ klein ist das Angebot an Web-Warez. Zudem beschränken sich die meisten Anbieter auf handliche 0-Days, Musikstücke sowie Cracks und Key-Generatoren. Iso-Images von Software und Spielen sowie Filme sind nahezu komplett aus dem World Wide Web verschwunden. Dies ist aber nicht verwunderlich, schließlich müssen die Dateien auf einem Server gehostet werden. Und das kostet die Betreiber Geld.

Dateisuche: Ganz gleich, ob mit Google oder Astalavista - was im Web veröffentlicht wird, lässt sich auch finden. Da aber die Majorität der Web-Warez auf chinesischen Servern gehostet wird, ist das Aufspüren spezieller Inhalte nicht gerade komfortabel. Der Nutzer muss die Webseite von einem Online-Übersetzungsservice wie Babelfish (http://babelfish.altavista.com/babelfish/tr) in ein lesbares Format transferieren lassen und trifft oft auf veraltete Links. Auch ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen, ob es sich bei der übersetzten Seite um ein Warez-Archiv oder ein Shareware-Portal handelt.

Geschwindigkeit: Die Übertragungsrate variiert sehr stark, bewegt sich bei Warez-Angeboten aber oftmals nur in ISDN-Dimensionen, was den Download größerer Dateien zum Geduldsspiel macht. Auch sind die meisten Server chronisch überlastet, so dass der Download erst nach mehreren Versuchen startet oder aber mittendrin abbricht.

Illegale Download-Quellen im Vergleich

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Sicherheit: Einzig in Sachen Sicherheit lassen webbasierte Warez-Angebote die anderen Downloadquellen hinter sich. Zwar schreibt das Serverlog alle Seitenaufrufe mit, so dass sich der Nutzer anhand der IP-Adresse identifizieren lässt. In der Praxis ist die Gefahr aber gering, da diese Log-Dateien erst einmal in die Hände der Strafverfolgungsbehörden gelangen müssen. Und dies ist - zumindest bei chinesischen Webseiten - eher unwahrscheinlich. Anders stellt sich die Situation bei deutschen Angeboten dar, wie der Fall Bockwurst gezeigt hat.

Illegale Download-Quellen im Vergleich

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Auch im Usenet finden Anwender, die auf der Suche nach illegalen Inhalten sind, nahezu alles. Allerdings kosten Downloads von einem Newsserver Geld.

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