Alternative Apple

Teil 5: Apple-Computer im Test

Preis: 1949 EuroCPU/Frequenz: Core 2 Duo/2,16 GHzSpeicher/Festplatte: 1 GByte/250 GByteGrafikkarte/Bildschirm: GeForce 7300GT/24"3DMark 2006/PCMark 2006: n.m./n.m.Cinebench Windows/Mac: n.m./675 Punkte

Apple-Computer im Test

© Archiv

Wer noch mehr Wert auf einen Platz sparenden Desktop-Rechner legt, findet in der iMac- Reihe interessante Produkte. Sowohlwas die Leistung als auch den Preis angeht, knüpfen die Monitore mit integriertem Rechner an die Mac Minis an. Für 200 Euro mehr, also 979 Euro bekommtman den mit 17 Zoll kleinsten iMac, der dem von uns getesteten Mac Mini in punkto Hardware weitgehend entspricht. Zwar bekommt man für diesen Preis nur ein Combo-Laufwerk, also CD-Brenner mit DVDROM. Dafür ist die Platte mit 160 GByte doppelt so groß.

Wir haben allerdings nicht die kleinste, sondern die größte Modellvariante zum Test eingeschickt bekommen - den stattlichen 24- Zöller mit 2,16-GHz-Prozessor vom Typ Core 2 Duo, einem GByte RAM, 250-GByte-Platte und GeForce-7300GT-Grafik. Gegen Aufpreis kann die Platte durch ein 750-GByte-Modell ersetztwerden und anstelle der 7300GT eine 7600GT für Grafikleistung sorgen. Auch ein schnellerer Prozessor (2,33 GHz) und mehr Arbeitsspeicher (bis zu 3 GByte) sind optional erhältlich.

Apple-Computer im Test

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Dass es sich beim iMac um ein Komplettsystem und nicht nur um einen TFT-Monitor handelt, sieht man kaum. Der breite Saum am unteren Ende, das Slot-In-Laufwerk am rechten Rand und die Schnittstellen an der Rückseite sind die einzigen Hinweise.

Im Gegensatz zum Mac Mini bringt der iMac Tastatur und Maus bereits mit. Die übrige Ausstattung inklusive der kleinen Fernbedienung ist identisch. Wie beim MacBook ist bereits eine Kamera integriert, die mit der bereits vorinstallierten Software iChat AVVideokonferenzen ermöglicht. Das sehr witzige Programm Photo Booth dient zur Aufnahme mehr oder weniger ernsthafter Eigenportraits, die mit zahlreichen Effekten verfremdet werden können.

Auch hier kommt die Liebe zu Detail, die man beim Betriebssystem und der Apple-Software häufig antrifft, zur Geltung: So wird der Bildschirm bei der Aufnahme weiß eingefärbt - ein Monitorblitzlicht sozusagen.

Das Betriebssystem ist bei den getesteten Rechnern weitgehend gleich. Bis auf marginale Unterschiede - etwa spezielle Mobil- Treiber für das Notebook - sind die Schritte zur Inbetriebnahme und Einrichtung des Rechners identisch. Auch die Installation von Bootcamp unterscheidet sich nicht. Allerdings gelang es uns nicht, Windows XP auf dem iMac zu installieren. Die Partitionierung funktionierte noch, mit den Installations-CDs konnte entweder das BIOS oder das DVDlaufwerk von Pioneer jedoch nichts anfangen. Auf Leistungsmessungen mitWindows- Software mussten wir daher verzichten.

Und noch eine Schwäche verdarb uns den ansonsten guten Eindruck des iMac ein wenig: Der Monitor zeigte an den seitlichen Rändern leichte Abschattungen. Zwar ist kein Monitor wirklich frei von Schwankungen in der Helligkeitsverteilung, allerdings benötigen wir normalerweise unsere Messgeräte, um sie aufzuspüren. Im Fall des iMacs konnten wir sie schon mit bloßem Auge leicht erkennen.

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