Umzugsservice für Windows 7

EasyTransfer

In nächsten Schritt wählen Sie aus, welche der gefundenen Elemente Sie kopieren wollen. EasyTransfer unterteilt diese zum einen in Daten und Verzeichnisse, die nur dem jeweiligen Benutzer zur Verfügung stehen und zum anderen für alle Benutzer freigegebene Daten. Klicken Sie bei den beiden Kategorien auf Anpassen, wenn Sie die Auswahl der Daten ändern möchten.

Neues Aufnehmen, altes bewahren

© Manuel Masiero

Entgegen vorheriger Pläne ist der Internet Explorer 8 fest in Windows 7 integriert.

Wollen Sie eine bestimmte Rubrik wie zum Beispiel Favoriten oder Eigene Dateien nicht übernehmen, wählen Sie das entsprechende Häkchen neben dem Eintrag ab. Sie haben noch weitere Ordner, deren Inhalte Sie unter Windows 7 nutzen wollen? Dann klicken Sie auf Erweitert und teilen dem Assistenten im nächsten Fenster mit, welche Verzeichnisse zusätzlich gesichert werden sollen. Klicken Sie dann auf Speichern.

EasyTransfer fasst sämtliche Systemeinstellungen zu einer einzigen Datei zusammen, die Sie optional mit einem Kennwort vor neugierigen Blicken schützen können. Nach einem Klick auf Speichern teilen Sie dem Assistenten den Ort mit, an dem die Datei abgelegt werden soll. Haben Sie bereits einen USB- Datenträger an Ihrem Rechner angeschlossen, speichern Sie die Daten dorthin.

Starten Sie nun Windows 7 und übertragen Sie Ihre Einstellungen auf das neue System. Die Installations-DVD benötigen Sie nicht mehr, denn Windows EasyTransfer ist bereits fester Bestandteil des neuen Betriebssystems. Rufen Sie den Assistenten im Startmenü über diese Klickfolge auf: Alle Programme, Zubehör, Systemprogramme, Windows EasyTransfer. Wählen Sie im zweiten Dialog als Datenträger Eine externe Festplatte oder ein USB-Flashlaufwerk. Windows 7 soll all Ihre XP- Einstellungen übernehmen. Wählen Sie deshalb im nächsten Fenster die Einstellung Dies ist der Zielcomputer.

Teilen Sie dem EasyTransfer-Assistenten abschließend noch den Speicherort der Migrations-Datei mit. Starten Sie dann den Transfer mit einem Klick auf Übertragen. Um sicherzustellen, dass alle Daten kopiert wurden, klicken Sie abschließend noch auf Übertragene Elemente anzeigen. Ab sofort können Sie alle Ihre XP-Einstellungen ohne Einschränkungen unter Windows 7 einsetzen.

Fehlende Bordausstattung

Im Gegensatz zu Windows XP und Vista kommt Windows 7 ohne eigenes E-Mail-Programm. Allerdings müssen Sie nicht auf dem Trockenen sitzen, denn mit Windows Live Mail gibt es auch für das neue Betriebssystem ein offizielles E-Mail-Tool. Das Programm tritt die Nachfolge von Outlook Express an und steht kostenlos auf der Microsoft-Webseite zum Herunterladen an.

Windows Live Mail ist Teil der Windows Live Essentials. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Programmen, die Windows 7 um zahlreiche Funktionen erweitern. Die Windows Live Essentials sind über http://download.live.com/ erhältlich und umfassen folgende Komponenten:

Komponenten

  • Windows Live Family Safety
  • Windows Live Fotogalerie
  • Windows Live Mail
  • Windows Live Messenger
  • Windows Live Movie Maker
  • Windows Live Toolbar
  • Windows Live Write

Mit welchem Browser kommt Windows 7?

Windows 7 kommt standardmäßig mit dem Internet Explorer 8. Ursprünglich plante Microsoft auf Druck der EU-Komission, die eurowindowspäischen Varianten von Windows 7 komplett ohne Browser auszuliefern. Konkurrenz-Tools wie Firefox, Opera oder Chrome will der Redmonder Software-Hersteller dann in Form eines Updates über die Aktualisierungsfunktion von Windows 7 anbieten. Sie können den Internet Explorer übrigens schon jetzt von der Microsoft-Webseite laden: Die Software steht unter www.microsoft.com/germany/windows/internet-explorer/default.aspx zum Download bereit.

Welche Programme laufen unter Windows 7?

Windows 7 basiert auf dem Systemkern von Windows Vista, deshalb sollten alle unter Vista lauffähigen Programme auch mit dem Nachfolger funktionieren. Auch XP-Software dürfte in vielen Fällen ohne Schwierigkeiten mit Windows 7 zusammenarbeiten.

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© Manuel Masiero

XP-Modus: Der WindowsVirtual PC ist ein komplettes Windows XP mit Service Pack 3 und lässt sich direkt unter Windows 7 ausführen.

Im Problemfall steht XP-Nutzern mit dem Windows XP Mode (XPM) ein besonderes Hilfsprogramm zur Verfügung: ein vollwertiges Windows XP mit Service Pack 3. Microsoft stellt das Betriebssystem unter Windows 7 allerdings nicht über eine separate Setup-CD bereit, sondern integriert es als virtuelle Maschine. Dahinter versteckt sich nichts anderes als die Neuauflage des Microsoft-Programms Virtual PC, das unter www.microsoft.com/windows/virtual-pc/download.aspx zum Download bereitsteht.

Im Betrieb gibt sich der XP-Modus pflegeleicht: So landen unter dem virtuellen Windows installierte Anwendungen direkt als Verknüpfung im Startmenü von Windows 7. Das virtuelle XP läuft allerdings nur unter Windows 7 Professional, Enterprise oder Ultimate und verweigert bei den übrigen Betriebssystem-Varianten die Installation. Auch 3D-Anwendungen laufen nicht im XP-Modus, weil sich das virtuelle Grafikkartenmodell nur auf 2D-Darstellung versteht.

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Software:Betriebssysteme:Windows

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