Linux mit allen Extras

Teil 4: Ubuntu Deluxe

Wer Adobe Reader installieren möchte, um seine PDF-Dateien zu betrachten, findet in den Ubuntu-Quellen die Version 7.0.9, allerdings nur in englischer Sprache. Um an die lokalisierte Fassung des Produkts zu kommen, muss man sich unter www.adobe.com/de/products/acrobat/readstep2.html das .tar.gz Archiv herunterladen. Beim Aufruf der Seite sollte automatisch Linux Deutsch ausgewählt sein, andernfalls wählt man Andere Version und anschließend das gewünschte System aus. Das heruntergeladene Paket muss nun in das Benutzerverzeichnis entpackt werden. Anschließend gibt man in ein Terminal

Ubuntu Deluxe

© Archiv

Riesig: Der Download des Adobe Readers ist verhältnismäßig groß.
cd AdobeReader
sudo sh INSTALL

ein, um das Verzeichnis zu wechseln und den AdobeReader zu installieren. Damit sich das Programm starten lässt, muss abschließend noch ein symbolischer Link anlegt werden:

sudo ln -s
/usr/local/Adobe/Acrobat7.0/bin/acroread/usr/local/bin/acroread

Adobe Reader kann nun mit dem Aufruf acroread im Terminal oder aber im GNOME-Menü unter Anwendungen/Büro/Adobe Reader gestartet werden. Nach dem ersten Start des Programms wählt man unter Edit/Preferences/International den Punkt Application Language aus und aktiviert die Option Choose at application start-up. So kann man nun bei erneutem Start den Reader auf die deutsche Oberfläche umstellen.

Azureus

Der beliebte BitTorrent-Client ist seit Dapper Drake Drake in den Ubuntu-Quellen vorhanden. Es muss nur das Paket azureus und Java installiert werden. Danach wird das Programm auch gleich in das GNOME-Menü unter Anwendungen/Internet/Azureus eingetragen:

sudo aptitude install azureus

FrostWire

FrostWire ist eine Abspaltung vom LimeWire-Projekt. Sie unterlässt kommerzielle Werbebanner und bietet keine Einschränkungen in der Suche. Zur Installation gehen sie auf die Herstellerseite www.frostwire.com und laden sich dort das Paket FrostWire-xxx-i586.deb herunter. Dieses kann nun, nach der Installation von Java, einfach mit gdebi installiert werden.

Google Earth

Um sich Satellitenbilder auf den Desktop zu holen, bietet sich Google Earth an. Zur Installation lädt man sich unter http://earth.google.com/download-earth.html das Linux-Binärpaket herunter und speichert es ab. Mit

Ubuntu Deluxe

© Archiv

Setup: Fortschrittsbalken zeigen den Status der Google-Earth-Installation an.
sh GoogleEarthLinux.bin

lässt sich der grafische Installer starten. Die Einstellungen können hierbei auf ihren Standardwerten belassen werden. Um sich später wieder von den installierten Dateien zu trennen, wechseln Sie in das bei der Installation gewählte Verzeichnis und führen Sie in diesem Ordner das Deinstallatiosnskript mit folgender Befehlszeile aus:

sudo ./uninstall

Skype

Die VoIP-Software Skype lässt sich über eine Paketquelle des Herstellers nachinstallieren, die zunächst in die sources.list eingetragen werden muss:

echo "deb http://download.skype.com/linux/repos/debian stable non-free" | sudo tee -a /etc/apt/sources.list
sudo aptitude update

Nach der Installation des Pakets skype wird automatisch ein Menüeintrag erstellt.

sudo aptitude install skype

Mehr zum Thema

Netflix
Streaming

Preise, kompatible Geräte, Datenrate, Serien- und Filmangebot von Netflix: Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um den Streaming-Dienst.
Amazon Blitzangebote
Technik-Deals

Die Highlights der Amazon Blitzangebote - heute mit Sennheiser-Headset, Xbox-One-Tagesangeboten, Asustor-NAS, Powerline-Set und mehr.
Tipps zum leisen PC
Tipps und Tricks

Die Komponenten eines PCs erzeugen Hitze. Lüfter sorgen meist für eine lästige Geräuschkulisse. Mit unseren Tricks wird Ihr PC flüsterleise.
SSD Mythen Tipps
Solid State Disk

SSD-Tuning - was ist wahr, was ist falsch? Wir verraten, welche SSD-Mythen Sie vergessen können und welche Tipps wirklich helfen.
Urlaubsbilder
Fotografieren im Sommer

Von Sommerlicht bis Sonnernuntergang: Unsere 7 Tipps verraten, wie Sie Urlaubsfotos richtig machen und schöne Bilder mit nachhause bringen.