Google Analytics für Profis

Teil 4: Traffic-Analyse mit Google Analytics - die besten Kniffe für Profis

Die Time-Tracker-Events lassen sich beispielsweise auch dazu nutzen, um die Ladezeit von Seiten zu messen und zu protokollieren. Eher selten kommt der letzte Event-Typ zum Einsatz. Der Mouse-Over-Tracker lässt sich wie folgt nutzen.

var mt = new
MouseOverTracker(pageTracker);
document.getElementById('myVideo').
onMouseOver = mouseOverTracker._trackMouseOver;

Neben Javascript können Events auch aus Flash heraus genutzt werden. Dies ermöglicht es Flash- und Flex-Entwicklern, die Analysefunktionen von Google-Analytics zu nutzen. Flash für Google-Analytics ohne Events ist eine schwarze Box ohne Bedeutung.

Um Events in Flash/Flex zu nutzen, muss lediglich eine von Google zur Verfügung gestellte Bibliothek eingebunden werden. Diese ist hier frei verfügbar. Das folgende Listing zeigt die Verwendung von Ereignissen innerhalb einer Actionscript-Funktion.

import com.google.analytics.GATracker;
import com.google.analytics.Analy
ticsTracker;
public var tracker:AnalyticsTracker;
private function onComplete():void {
tracker = new GATracker( this,
"UA-123-456", "AS3", false );
}
public function onButtonClick():void {
tracker.trackPageview("/videos/play");
}

Gemeinsam stark

Beide Funktionen sind für sich allein betrachtet bereits äußerst nützlich. Wer bereits ein wenig in den verfügbaren Dimensionen der erweiterten Segmente gestöbert hat, dem wird aufgefallen sein, dass die Ereignisse auch als Dimension zur Verfügung stehen. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Da sowohl nach dem Ereignis als auch nach dem frei definierbaren Label segmentiert werden kann, eröffnen sich sehr interessante Auswertungsoptionen.Sie finden die Dimensionen für die Events unter Content. Dort existieren die Einträge Ereigniskategorie, Ereignisaktion, Ereignis-Label. Leider steht für den Ereigniswert keine Dimension zur Verfügung. So sind beispielsweise Segmente, die nur Ereignisse mit einem bestimmten Wert betrachten nicht möglich.

Traffic-Analyse mit Google Analytics

© Archiv

Events lassen sich mithilfe einer von Google zur Verfügung gestellten Bibliothek auch aus Flash und Flex nutzen.

Fazit

Mithilfe der erweiterten Segmente und der Beobachtung von Events lassen sich die Daten von Google Analytics sehr viel gezielter auswerten. Aus der gewaltigen Menge von Daten, die Google zur Verfügung stellt, lassen sich so auch sehr spezielle Zusammenhänge untersuchen. Auch Events sind ein durchaus nützliches Hilfsmittel, um Daten über interaktive Aktionen zu sammeln.

Mithilfe der vorgestellten Funktionen können Sie anschließend sehr einfach Aussagen über Ereignisse, deren Häufigkeit und Auswirkungen treffen. Der Clou an der Sache ist, dass Sie Ereignisse sowohl aus Javascript heraus als auch in Flash und Flex protokollieren können.

Alternativen

Die vorgestellten Möglichkeiten der Überwachung von Events und den erweiterten Segmenten sind keine Funktionen, die nur Google Analytics bietet. Auch andere Webanalyse- Werkzeuge bieten entsprechende Funktionen, mit denen solche Auswertungen möglich sind. So beispielsweise auch das ebenfalls frei verfügbare Yahoo Web Analytics. Aber auch kostenpflichtige Lösungen wie etracker oder wiredminds bieten diese Möglichkeiten.

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