Computer:Notebooks

Teil 4: So wird Ihr altes Notebook wie neu

Quick-Tipp 3: Den Akku richtig lagern Besitzen Sie mehrere Akkus, sollten Sie diese rotieren, damit alle Akkus in Form bleiben. Benötigen Sie einen Akku für längere Zeit nicht, lagern Sie diesen am besten mit einem Ladestand von 40% an einem kühlen, trockenen Ort. Gut geeignet hierfür ist ein trockener Keller. Packen Sie den Akku vor der Lagerung in eine Plastiktüte, für diesen Zweck sind Toppits Ziploc Gefrierbeutel oder vergleichbare Tüten eine perfekte Wahl. Der Ladestand von 40% sollte besser beim Laden als beim Entladen erreicht werden. Lagern Sie den Akku für längere Zeit, testen Sie in regelmäßigen Abständen von einigen Wochen den Ladestand. Fällt der deutlich unter 40%, laden Sie nach.

Quick-Tipp 4: Den Lüfter zum Schweigen bringen Leider ist die Lüftersteuerung bei einigen Notebooks nicht optimal gelöst. Der Lüfter läuft und läuft und nervt den Anwender durch ein stetiges, lautes Summen, Surren oder Fiepen. Ein gutes Beispiel für dieses Phänomen ist das Netbook Acer Aspire One, dessen Lüfter durchgehend läuft und damit nicht nur empfindliche Naturen nervt.

Für dieses und auch für andere Notebooks mit ähnlichen Problemen gibt es im Internet eigens entwickelte Programme, die den Lüfter immer dann langsamer rotieren lassen oder ganz abstellen, wenn bestimmte Temperaturen unterschritten werden. Bevor Sie sich Programme zur Lüftersteuerung herunterladen und installieren, die nicht vom Notebook-Hersteller stammen, sollten Sie sich über die Gefahren klar werden.

Werden die Komponenten Ihres Notebooks zu heiß, kann das die Lebensdauer erheblich verkürzen. Zudem könnten Sie Probleme bekommen, wenn Sie Ihr Notebook mit einem Defekt einschicken und die Werkstatt feststellt, dass ein externes Programm zur Lüftersteuerung installiert ist. In einem solchen Fall geht die Garantie mit einiger Sicherheit verloren.

Wenn Sie sich von all dem nicht abschrecken lassen wollen, werden Sie im Internet nach Programmen zur Lüftersteuerung vermutlich recht schnell fündig. Beim Acer Aspire One gibt es beispielsweise die Tools AA1 FanControl oder A1ctl. Bei A1ctl lässt sich genau einstellen, ab welcher Temperatur der Lüfter mit welcher Geschwindigkeit laufen soll. Für den EeePC gibt es mit Eeectl ein ganz ähnliches Programm. Per Knopfdruck können Sie Ihr Netbook mit diesem Tool über- oder untertakten, den Lüfter steuern und vieles andere mehr.

Wer ein Dell-Notebook besitzt, der kann das Tool I8kfanGUI ausprobieren. Je nach Notebook-Modell lassen sich die Lüftergeschwindigkeit kontrollieren und diverse Temperaturen auslesen. Auch bei diesem Programm muss wie bei allen anderen gesagt werden, dass die Nutzung auf eigene Gefahr geschieht!

Quick-Tipp 5: Neue Festplatte Die Festplatten älterer Notebooks sind oft klein und langsam. Das Auswechseln der Festplatte ist bei den allermeisten Notebooks aber ganz einfach. Im Grunde können Sie für ältere Notebooks jede beliebige 2,5-Zoll-IDE-Festplatte kaufen. Sind Sie unsicher, welche Schnittstelle Ihr Notebook besitzt, sehen Sie im Windows-Geräte-Manager unter "Start/Systemsteuerung/System/Hardware" nach. Klicken Sie auf "Laufwerke" und geben Sie in die Google-Suche die exakte Bezeichnung Ihrer Festplatte ein. Die Sucherergebnisse enthalten Infos darüber, ob es sich um ein SATA- oder IDE-Modell handelt. Nun müssen Sie den Inhalt Ihrer alten Platte auf die neue spiegeln. Das geht mit einem USB-Adapter für Laufwerke und einem Backup-Programm. Letzteres finden Sie unter www.paragon-software.com.

Altes Notebook wie neu

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Notebook-Festplatten sitzen meist in einem Rahmen, dieser wird ins Gehäuse gesteckt.

Die neue Festplatte schließen Sie mit einem USB-Adapter wie dem "USB Highspeed To SATA/IDE Adapter Cable Set" von Digitus am Notebook an. Starten Sie das Programm von Paragon und kopieren Sie den Inhalt der alten Festplatte auf die neue. Nun fahren Sie das Notebook herunter und bauen die alte Festplatte aus. Die sitzt oft in einem Einbaurahmen aus Metall, denn Sie vorsichtig herausziehen. Die Festplatte ist mit einigen Schrauben am Rahmen befestigt. Diese sind zu lösen, danach entfernen Sie - falls vorhanden - den Adapter, der auf der Schnittstelle der Platte sitzt, und schieben diesen vorsichtig auf die Schnittstelle der neuen Platte. Schrauben Sie Platte und Rahmen wieder ein.

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Dank diverser Aufsätze lässt sich jedes Notebook auf Vordermann bringen.

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