Zielstrebig zum Spiel mit Outdoor-Navis

Teil 4: Outdoor-Navis: Praktische Geräte mit großer Laufzeit für unterwegs

Empfehlung der Redaktion

Das Outdoor-Wunder von Garmin: Oregon 550Der jüngste Spross der Oregon-Familie ist das Oregon 550. Die Bedienung erfolgt fast ausschließlich über den Touchscreen, womit die Bedienung einfach, intuitiv und flott geht. Da verspürt man keinerlei Lust, wieder zur Tastenbedienung zurückzukehren. Der einzige mechanische Taster ist an der Seite zum Einund Ausschalten. Nur kurz gedrückt, erscheint das Menü zur Einstellung der Hintergrundbeleuchtung und zum Sperren des Bildschirms. Der Farb-TFT-Touchscreen misst 3,8 x 6,3 cm und hat eine Auflösung von 240 x 400 Pixel. Inklusive der zwei AA-Batterien oder Akkus bringt das Oregon 550 rund 200 Gramm auf die Waage. Als Besonderheit besitzt es einen elektronischen Dreiachsenkompass sowie eine Kamera mit 3,2 Megapixel, womit das Geotaggen zum Kinderspiel wird. Eine Basiskarte gehört zum Lieferumfang. Sie hat jedoch nur wenig Details und ist daher für den Outdoor-Bereich kaum zu verwenden. Der Speicher kann mit einer microSD-Karte für umfangreicheres Kartenmaterial und zum Speichern der Fotos erweitert werden. FAZIT: Das Oregon 550 ist ein modernes Navigationsgerät für den Outdoor-Bereich, das kaum Wünsche offenlässt. Wer Spaß am Geocachen hat, kann alle Daten inklusive der Beschreibung und eventueller Bilder direkt in den Speicher laden und ist jederzeit über Verstecke in der Nähe informiert. Auf einen Nenner gebracht, kann man sagen: Vorsicht, Suchtgefahr.

Tipps für Outdoor-Navis

© Archiv

Technische Daten

Technische Daten

  • Display-Größe: 3,8 x 6,3 cm
  • Auflösung: 240 x 400 Pixel
  • Gewicht: 195 Gramm
  • Kamera: 3,2 Megapixel
  • Besonderheit: elektronischer Dreiachsenkompass
  • Internet: www.garmin.de
  • Straßenpreis: ab 450,- Euro

Der kleine Traumprinz: Dakota 20 Seit Mitte August 2009 bietet Garmin das Dakota 20 an. Sowohl das Outfit als auch das Bedienungsprinzip ähnelt den Oregons sehr stark. Jedoch ist es kleiner und etwas leichter. Das moderne Prinzip der Steuerung über einen Touchscreen findet man hier ebenfalls. Kleiner ist aber auch das Display. Es misst 3,6 x 5,5 cm und hat eine Auflösung von 160 x 240 Pixel, was dennoch eine gute Darstellung der Karten ermöglicht. Als Kartenmaterial ist allerdings nur eine sogenannte "Basemap" vorinstalliert. Wie bei den Oregons taugt auch sie nur zur groben Orientierung und keineswegs für den Outdoor-Bereich. Brauchbare Freizeitkarten muss man separat kaufen oder man nutzt die kostenlosen "OpenStreetMaps". Sollte der Speicherplatz knapp werden - rund 900 MByte sind intern verfügbar -, lässt dieser sich mit einer MicroSD-Karte erweitern. Neben einem barometrischen Höhenmesser hat das Gerät auch einen elektronischen Dreiachsenkompass. FAZIT: Das Dakota 20 ist ein wunderbarer Begleiter bei allen Outdoor-Aktivitäten. In Bedienung und Menüführung sowie in vielen technischen Details ähnelt es sehr stark den Oregons.

Tipps für Outdoor-Navis

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Technische Daten

Technische Daten

  • Display-Größe: 3,6 x 5,5 cm
  • Auflösung: 160 x 240 Pixel
  • Gewicht: 190 Gramm
  • Besonderheit: barometrischer Höhenmesser, elektr. Dreiachsenkompass
  • Internet: www.garmin.de
  • Straßenpreis: ab 315,- Euro

Einen Mini-Workshop, wie Sie die Kartensoftware MapSource installieren, lesen Sie auf der letzten Seite...

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Handy & Navigation:Navigation

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