Notebook-, MP3-Player- und Handy-Tools

Teil 4: Notebook-, MP3-Player- und Handy-Tools

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Günstig handyfonieren

Der afrikanische Mobilfunkanbieter Celtel bietet seinen Kunden an, in sechs afrikanischen Staaten grenzüberschreitend zu Inlandspreisen zu telefonieren. Davon können die Kunden in Europa nur träumen. Aber auch hier wird das Telefonieren im Ausland voraussichtlich ab August 2007 günstiger.

Darüber hinaus wird schon jetzt eine Reihe von Tarifen angeboten, deren Preise für Auslandstelefonate und Roaming unter den zukünftigen Obergrenzen liegen. So bietet T-Mobile seinen Vertragskunden die Tarifoption "Relax Holiday" an. Für zehn Euro erhalten sie 30 Freiminuten für ein- und ausgehende Gespräche in allen EU-Ländern plus Kroatien. Wer das Paket ausschöpft, zahlt unterm Strich 33 Cent pro Minute. TMobile- Kunden lassen die Tarifoption über die Service-Kurzwahl 2202 freischalten.

Die Option "Reiseversprechen" von Vodafone können sowohl Prepaid-Nutzer als auch Vertragskunden ohne Zusatzkosten buchen. Damit telefonieren sie bei Standardgesprächen nach Deutschland oder innerhalb des Reiselandes zu denselben Preisen wie innerhalb Deutschlands. Pro Gespräch wird jedoch ein Zuschlag von einmalig 75 Cent erhoben. Das lohnt sich nur bei langen Gesprächen. Gebucht werden kann die Option unter der Kurzwahl 12225. Das Angebot gilt in 15 europäischen Staaten, in Ägypten, Australien, Neuseeland und Japan.

Vertragskunden von O2 stehen die kostenlose "EU-Option" und die Option "My Europe Top" zur Auswahl. Mit der EU-Option kosten ein- und ausgehende Anrufe 59 Cent pro Minute. My Europe Top reduziert die Minutenpreise für Telefonate aus 19 Ländern auf 39 Cent, enthält 100 Freiminuten und kostet acht Euro für einen Monat.

Extra-Karte fürs Ausland

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Mit einem ungewöhnlichen Namen und frechen Sprüchen ruft Che Mobil die Preisrevolution aus

Seit einiger Zeit bieten spezialisierte Mobilfunk- Discounter wie SunSIM www.sunsim. de) oder Che Mobil (www.chemobil.de) Prepaid- Karten an, die Minutenpreise ab 39 Cent für Gespräche aus dem Ausland abrechnen. Wer selbst kaum telefonieren will, aber jede Menge Anrufe im Urlaubsland erwartet, der könnte mit einer im Urlaubsland gekauften Prepaid-Karte am günstigsten fahren. Damit fallen überhaupt keine Roaming-Gebühren für ankommende Gespräche an. Solche Karten gibt es beispielsweise bei Globilo (www.globilo.de). Allerdings hat die ausländische Karte eine eigene Nummer, die man allen potenziellen Anrufern vorab mitteilen muss. Eine Extra-Karte für das Ausland kann überdies nur verwenden, wer ein Handy ohne SIM-Lock, also ohne Sperre des Mobilfunkanbieters, besitzt. Unser Tipp: Schicken Sie doch einfach eine SMS an die Lieben zu Hause. Die ist zwar auch teurer als üblich, aber deutlich günstiger als ein Handy-Gespräch. Und wenn Sie aus dem Urlaub zurück sind, haben Sie noch etwas zu erzählen.

MINI-WORKSHOP: MOBILFUNKNETZ PER HAND EINSTELLEN

Beim Grenzübertritt wird in der Regel automatisch das Mobilfunknetz eines Partnerunternehmens des eigenen Providers eingestellt. Nicht immer ist dieser Netzbetreiber der günstigste im Reiseland. Wie Sie einen günstigeren Netzbetreiber vorwählen, erklären wir anhand eines Handys von Sony-Ericsson. Bei anderen Hersteller heißen die Menüs anders, die Funktionen sind aber bei jedem Handy vorhanden.

STEP 1Wählen Sie im Handy-Menü den Pfad "Einstellungen/Verbindungen/Mobilfunknetze". Im Menü "Netz wählen" gelangen Sie zu einer Liste der örtlichen Mobilfunknetze. Netze, in die Ihre SIM-Karte nicht einbuchen kann, werden mit einem Parkverbot- Symbol gekennzeichnet. Wählen Sie das gewünschte Netz aus der Liste und bestätigen Sie die Auswahl.

STEP 2Ist unter dem Menüpunkt "Suchmodus" noch die Standardeinstellung "automatisch" eingestellt, kann es sein, dass das Handy schon bald wieder zu einem Netz mit besserem Empfang wechselt. Setzen Sie daher den Suchmodus auf "manuell".

STEP 3Mit dem automatischen Suchmodus und dem Menüpunkt "Bevorzugte Netze" können Sie einen anderen Weg gehen. Ändern Sie die Liste der bevorzugten Netze, indem Sie beispielsweise den italienischen Anbieter Wind auswählen und auf "Priorität" drücken. Das Handy zeigt nun zum Beispiel die Position "30" an. Ändern Sie diesen Eintrag auf "3" und bestätigen mit "OK". In Zukunft wird Wind beim automatischen Einbuchen gegenüber anderen Netzen bevorzugt, die manuelle Einstellung entfällt.

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