Mehr aus Windows machen

Zusatzprogramme

Info: Kindersicherung Norton Online Family

Mehr Kinder- und Jugendschutz als die im Betriebssystem integrierte Funktion bietet die kostenlose Schutz-Software von Symantec. Norton Online Family erlaubt den Eltern die Kontrolle und soll den Kindern aber gleichzeitig einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet vermitteln.

So öffnet Norton Online Family nur altersgerechte Webseiten und definiert Zeitbudgets. Ein nachträglicher Blick in die "fragwürdigen Aktivitäten" verspricht Diskussionsstoff in der Familie.

Zunächst muss sich auf der Seite http://onlinefamily.norton.com jedes Familienmitglied mit Alter, Passwort und Rolle anmelden. Auf einem gemeinsam verwendeten Familien-PC ist für jeden ein eigenes Windows-Benutzerkonto Pflicht.

Ein Klick auf die Schaltfläche "Norton-Begleiter herunterladen" rechts unten auf der Webseite startet die Installation. Ein Assistent führt durch die weitere Einrichtung. Die gute deutsche Bedienungsanleitung finden Sie bei http://tinyurl.com/38qeg3d .

Nach dem Einloggen sehen die Eltern auf dem Register "Aktivität" von Norton Online Family, welche Webseiten jedes Kind besucht und über welche sozialen Netzwerke es kommuniziert hat. Im Register "Einstellungen" lässt sich detailliert festlegen, welche Aktivitäten jedem Kind erlaubt sein soll. Hilfreich sind dabei die vorgegebenen Altersklassen.

Info: Windows Steady State, Auto-Reperatur freischalten

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© Hersteller/Archiv

Microsoft bietet Windows Steady offiziell nicht mehr an, Google aber findet es sofort.

Mit seinem Tool Windows Steady State bietet Microsoft eine Möglichkeit, den Rechner quasi immer selbstständig "zu reparieren". Das funktioniert so: Sämtliche Änderungen wie beispielsweise eine neu installierte Software werden nur in einem eigens eingerichteten speziellen System aufgespielt. Startet der Anwender den Rechner neu, fährt das Betriebssystem ohne diese zwischenzeitlichen Änderungen hoch.

Diese auch Kiosk-Modus genannte Betriebsart eignet sich vor allem für Computer, an denen regelmäßig mehrere Personen arbeiten. Ist der Kiosk-Modus mit Windows Steady State einmal eingerichtet, entfällt trotz der Mehrfachverwendung praktisch jeglicher Aufwand, den PC in einem vernünftigen Zustand zu halten. Dies erledigt das Programm automatisch.

Nach Herstellerangaben läuft dieses Tool nur unter Windows XP und Vista, nicht dagegen unter dem aktuellen Windows 7. Deshalb gibt es Windows Steady State auch nicht mehr auf den offiziellen Download-Seiten. Über eine Internet-Suchmaschine wie Google findet man die Version 2.5 aber schnell und kann sie herunterladen.

Klickt man nach dem Download mit der rechten Maustaste auf die gespeicherte MSI-Datei, wählt im Kontextmenü den Eintrag "Eigenschaften" und im Register "Kompatibilität" die Option "Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen für: Vorherige Windows-Version", lässt es sich problemlos auch im aktuellen Windows installieren.

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© Hersteller/Archiv

Windows Steady State lässt sich mit einem Trick sogar unter Windows 7 einsetzen.

Die Kompatibilitätsprozedur ist nach der Installation nochmals notwendig. Dann setzt man den Kompatibilitätsmodus für das Desktop-Icon von Windows Steady State auf "Windows XP (Service Pack 3)". In allen Tests lief das Tool unter Windows 7 völlig problemlos.

Ein Assistent zeigt beim ersten Programmstart Hinweise zu den Einstellungen und zur Bedienung, das ausführliche Handbuch steht nur in englischer Sprache zur Verfügung (Direkt-Link http://tinyurl.com/6j2tynk ).

Info: Windows 8 selbst ausprobieren

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© Hersteller/Archiv

Die Vorab-Version von Windows 8 gibt es derzeit nur in englischer Fassung.

Inzwischen gibt es eine erste offizielle Version von Windows 8 zum Testen. Auf der Internetseite http://msdn.microsoft. com/en-us/windows/home stellt Microsoft eine englische Entwicklervariante zur Verfügung, die allerdings noch nicht einmal als Betaversion eingestuft ist. Neben einer nochmals erweiterten Variante mit Entwicklerprogrammen ("with developer tools") gibt es Windows 8 dort in der 32- und der 64-Bit-Version zum Download.

Aus der heruntergeladenen ISO-Datei erstellt ein Tool wie Imgburn eine Installations-DVD, von der sich das Betriebssystem wie gewohnt installieren lässt. Eine Seriennummer oder Aktivierung ist dabei nicht erforderlich. Als Mindestanforderung an die Hardware nennt Microsoft eine CPU mit mindestens 1 GHz sowie 1 GByte Hauptspeicher (2 GByte bei 64-Bit).

Wichtig: Wenn Sie keinen separaten Zweit-PC zum Ausprobieren von Windows 8 zur Verfügung haben, sichern Sie vor der Installation die bestehende Windows-Konfiguration.

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