Der große Sprung

Teil 4: Lohnt sich der Vista-Umstieg?

Sicherheit: Dieser Punkt war schon vorher bei den Contra-Punkten zu finden. Er kann aber auch als Pro-Punkt gewertet werden: Microsoft hat seit dem Service Pack 2 viel für die Sicherheit seiner Betriebssysteme getan. Es steht viel auf dem Spiel. Denn kein Business- Kunde möchte in seinem Unternehmen unsichere Software einsetzen. Windows Vista hat viele neue Sicherheitsmechanismen eingebaut, die vielleicht tatsächlich für ein sicheres Windows-Betriebssystem sorgen. Alles hängt davon ab, wie genau Microsoft die neuen Funktionen implementiert hat.

Lohnt sich der Vista-Umstieg?

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Vielleicht ein Grund zum Umstieg: Mit Teamarbeit richten Sie ganz schnell ein kleines Notebook-Netz zum Datenaustausch ein.

Spiele: Eine der entscheidenden Funktionen für den Consumer-Marktwird DirectX 10 sein. Gibt es erst einmal die Hardware und Spiele mit schicker Grafik wie Crysis, werden Spieler in aller Welt keine Kosten scheuen, um die neue Spielerfahrung zu erleben. DirectX 10 wird es nicht für Windows XP geben, da es die Treibertechnik und die Schnittstellen von Windows Vista voraussetzt.

64-Bit-Unterstützung: Windows Vista ist das erste Microsoft-Betriebssystem, das von Anfang an mit 64-Bit-Unterstützung angeboten wird. Wer diese Technik nutzen möchte, für den bietet sich Windows Vista an, da es die Weiterentwicklung der 64-Bit-Version von Windows XP ist.

Lohnt sich der Vista-Umstieg?

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Die grüne Seite von Vista: Auf www.microsoft.com finden Sie wichtige Informationen für den Umstieg auf Windows Vista.

Notebook: Echte Vorteile bringtWindows Vista für Notebook-Besitzer, die ihren tragbaren Rechner beruflich einsetzen. Es gibt jetzt endlich Netzwerk-Profile, mit denen man den Laptop schnell auf verschiedene Netzwerkumgebungen einstellen kann. Interessant sind auch die neuen Stromsparfunktionen.

Mit der Unterstützung für Hybrid-Harddrives (Festplatten mit Flash-Speicher) kann der Rechner schneller booten und Strom sparen. Hatman ein aktuelles Notebook mit entsprechender Hardware, kann man auch die so genannten SideShow-Geräte nutzen. Das heißt man kann zum Beispiel auf Adressen und Termine zugreifen, ohne das Notebook einschalten und booten zu müssen. Angesichts der Standby-Optionen ist diese technische Möglichkeit zwar nicht mehr so wichtig, trotzdem werden sich einige Anwender über diese Möglichkeit freuen.

Sehr interessant ist auch die Teamarbeit-Funktion. Dadurch kann man anderen Laptop- Benutzern "auf dem kurzen Dienstweg" ohne große Netzwerkkonfiguration einen Blick auf den eigenen Desktop eröffnen. Das ist praktisch für Meetings, bei denen man schnell etwas auf dem Bildschirm präsentieren und Dateien austauschen möchte. Erweiterte Synchronisationsfunktionen runden das Angebot für Notebook-Benutzer ab. Schon die Home-Premium-Version von Windows Vista bietet übrigens Tablet-PC-Funktionen, also die Stift-Eingabe.

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