Festplatten-Tod

Teil 4: Festplatten Crash-Prognose

Doch Sie müssen sich nicht auf S.M.A.R.T. allein verlassen. Die fünf großen Festplattenhersteller - Maxtor, Western Digital, Samsung, Seagate und Hitachi - bieten Diagnose- und Reparatur- Tools für Ihre Laufwerke an.

Festplatten Crash-Prognose

© Archiv

Hitachi, das vor kurzem auch die Festplattensektion von IBM übernommen hat, bietet den "Drive Fitness Test" an. Dieses Tool testet Hitachi- Festplatten und repariert defekte Sektoren. Es unterstützt auch ältere IBM-Platten. Damit lassen sich sowohl die üblichen IDE-Laufwerke wie auch SCSI- und neuere Serial-ATA-Festplatten warten. Von Seagate gibt es die "Seatools", die bootfähige Disketten erstellen, mit denen dann Seagate- Festplatten untersucht werden können.

Samsung liefert gleich zwei Tools: "hutil" und "shdiag". Je nach Laufwerk müssen Sie das eine oder das andere Tool einsetzen. Welches Tool mit welcher Festplatte zusammenarbeitet, lesen Sie auf der Samsung-Homepage unter www. samsung.com/Products/HardDiskDrive/ utilities/hutil.htm. Das Analyse-Tool von Western Digital heißt "Data Lifeguard Diagnostics". Im Gegensatz zu den anderen Tools läuft es auch unter Windows, der Anwender muss keine DOS-Bootdisketten erstellen. "PowerMax" ist der Name der Software von Maxtor. Das Tool prüft Festplatten von Maxtor und Quantum und arbeitet auch mit einer Bootdiskette unter DOS. Die Software von Maxtor gibt es als Download unter www.maxtor.com.

Sie müssen dabei beachten, dass die Tools nur mit den Festplatten des jeweiligen Herstellers zusammenarbeiten. Die Seatools prüfen also nur Seagate-Laufwerke, keine der anderen Hersteller. Viele Anwender wissen nicht genau, welche Festplatte im PC eingebaut ist. Um das festzustellen, klicken Sie in der Taskleiste auf "Start", dann auf "Systemsteuerung". Wechseln Sie auf der linken Seite zur "Klassischen Ansicht", sofern Sie das ohnehin nicht schon so eingestellt haben. Klicken Sie im Auswahlfenster auf "System" und gehen Sie dort zum Registerblatt "Hardware". Dort gehen Sie zum "Gerätemanager". Die installierten Festplatten finden Sie beim Eintrag "Laufwerke". Die Bezeichnung für die Datenträger ist je nach Platte eine Produktnummer, aus der Sie jedoch den Hersteller schließen können. So beginnt die Typenbezeichnung von Western- Digital-Laufwerken zum Beispiel mit "WD". Haben Sie so den Hersteller identifiziert, verwenden Sie das entsprechende Tool.

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