Alles halb so schlimm

Teil 4: Die 10 größten Handy-Mythen entlarvt: Nie wieder Angst

9. Mit Prepaidkarten kann nicht im Ausland telefoniert werden

Was in den Anfangszeiten von Prepaid galt, ist längst nicht mehr aktuell. Dennoch glauben viele, dass mit Prepaidkarten im Ausland nicht telefoniert werden kann. Auf den ersten Blick scheint dies auch der Fall zu sein, schließlich werben die zahlreichen Discounter hauptsächlich mit günstigen Inlandstarifen. Schaut man sich aber die Tarifdetails an, finden sich auch die Kosten für eingehende und abgehende Gespräche im Ausland sowie für Telefonate ins Ausland. Wer allerdings häufiger mit dem Handy ins Ausland telefoniert, sollte Angebote mit speziellen Auslandstarifen, wie etwa bei Blauworld nutzen. Das Sparpotenzial ist erheblich. Wer aus dem Sommerurlaub im Ausland nach Hause telefoniert, kann sich übrigens über die neue Roaming-Verordnung der EU freuen: Handyfonieren aus dem EU-Ausland ist seit 1. Juli 2009 günstiger.

Handy-Mythen

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10. Beim Anbieterwechsel gibt's eine neue Telefonnummer

Was vor ein paar Jahren noch eher die Ausnahme war, ist heute nicht nur die Regel, vielmehr werben gerade Discounter mit Bonuszahlungen. Die Rufnummermitnahme lässt sich der ursprüngliche Anbieter bezahlen - in der Regel kostet dies zwischen 20 und 30 Euro. Seit neuestem ködern Discounter wie blau.de- oder congstar-Kunden mit Prämienzahlungen von bis zu 25 Euro, wenn sie ihre alte Rufnummer mitnehmen. Voraussetzung für die Rufnummernmitnahme (Portierung) ist, dass beim Altanbieter rechtzeitig, also mindestens vier Wochen vor Vertragsende, die Kündigung samt Wunsch auf Rufnummernmitnahme eingeht. Die Handynummer kann zwar bis zu vier Wochen nach Vertragsende noch übertragen werden. Wer allerdings darauf spekuliert, erst nach Vertragsende seine Rufnummer zum neuen Anbieter mitzunehmen, muss während der Bearbeitungszeit damit rechnen, nicht erreichbar zu sein. Außerdem ist nicht mehr erkennbar, in welchem Netz er telefoniert.

Handystrahlung vermeiden

Führen Sie lange Telefonate lieber übers Festnetz oder über ein Headset. Eine direkte Strahlenbelastung wird so vermieden. Telefonieren Sie nicht, wenn der Empfang schlecht ist. Dabei wird die Sendeleistung hochgeregelt und die Strahlenbelastung größer. Warten Sie bei einem GSM-Gerät das Freizeichen nicht am Ohr ab. Der Verbindungsaufbau erfolgt bei höchster Leistung. UMTS-Geräte hingegen stellen den Verbindungsaufbau bei geringster Leistung her. Lassen Sie das Handy nachts nicht direkt neben dem Kopf liegen. Schalten Sie es lieber aus.

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