Virtualisierung

Teil 4: Der Rechner im Rechner

Die Anforderungen an das Host-System sind gewaltig. Ideal ist es, wenn im PC eine CPU steckt, die bereits über Virtualisierungsfunktionen verfügt. Produkte mit Para-Virtualisierung profitieren von den im Prozessor integrierten Erweiterungen, allen anderen Programmen kommt die hohe Performance zugute.

Nicht minder wichtig ist die Größe des Arbeitsspeichers. Unter 1 GByte RAM macht die ganze Sache nur dann Spaß, wenn in den virtuellen Maschinen Betriebssysteme laufen, die sich mit einem Arbeitsspeicher von 64 bis 128 MByte begnügen. Für Windows XP respektive Windows Vista und eine Linux-Distribution sollte der Arbeitsspeicher mindestens 2 GByte groß sein.

Der Rechner im Rechner

© Archiv

Das für Windows noch nicht erhältliche Xen 3.0 folgt dem Prinzip der Para-Virtualisierung, die sich durch hohe Performance auszeichnet.

Der dritte Faktor ist der Festplattenspeicher. Je nachdem, welche Gast-Betriebssysteme Sie installieren, müssen Sie den virtuellen Maschinen mehrere GByte Speicherplatz zur Verfügung stellen. Besonders speicherhungrig ist Windows Vista mit zehn GByte. Aber auch komplett ausgestattete Linux-Distributionen, etwa Open Suse 10.1, belegen inzwischen mindestens drei GByte Speicherplatz.

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