Drei Desktop-Suchmaschinen im Vergleich

Teil 4: Check: Windows Search, Google Desktop und Hulbee Desktop

Hulbee Desktop

Hulbee Desktop fällt als erstes durch das auf, was es nicht hat: Eine Symbolleiste, in die man mal eben ein Stichwort eingeben kann. Wenn Sie nach etwas suchen möchten, dann müssen Sie dazu immer das bildschirmfüllende Programm per Doppelklick auf das Taskbar-Symbol starten.

Die Ergebnisse präsentiert Hulbee in einer Ansicht, die der von Google Desktop ähnelt. Die Trefferliste lässt sich nach Relevanz der Treffer, Dateityp, alphabetisch und chronologisch sowie nach der im jeweiligen Dokument verwendeten Sprache sortieren. Zudem zeigt Hulbee mit dem Stichwort verwandte Suchbegriffe in einer Tag Cloud an. Ein Klick auf eines der Stichworte dünnt die Trefferliste auf solche Einträge aus, auf die auch das Tag zutrifft. Eine Vorschaufunktion fehlt Hulbee Desktop leider völlig.

Hulbee Desktop

© Archiv

Hulbee Desktop bietet mit der Tag-Cloud eine nützliche Funktion, um Suchergebnisse nach zusätzlichen Kriterien zu filtern.

Hulbee indiziert den gesamten Festplatten-Inhalt. Spezialitäten wie in Outlook gespeicherte E-Mails bleiben der kostenpflichtigen Professional-Version vorbehalten, die in Kürze erscheinen soll. Eine Möglichkeit, die Indizierung auf bestimmte Verzeichnisse zu beschränken, gibt es nicht. Das kann ein sicherheitstechnisches Problem werden, denn unter Umständen fördert das Programm so auch kompromittierende Treffer zutage.

Hinzu kommt, dass Hulbees Indexierung den Rechner derart unter Stress setzt, das man sich auch aus diesem Grund wünscht, die Suchfunktion auf ausgewählte Verzeichnisse beschränken zu können. Während Hulbee den Index erstmalig anlegte geriet unser Test-Laptop mächtig ins Schwitzen - erkennbar am lauten Rauschen des Lüfters. Google Desktop, das ebenfalls die komplette Festplatte indiziert, genehmigte sich im Test deutlich weniger CPU-Leistung, war mit dem Indizieren aber dennoch ähnlich schnell fertig fertig wie Hulbee.

zm_timkaufmann

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