Bildbearbeitung: Tipps & Tricks

Teil 4: Bildbearbeitung: Tipps & Tricks

Eingebaute Blitze meistern nicht alles. Besser gelingen geblitzte Aufnahmen mit externen Aufsteckblitzen und etwas Zubehör.

Sie können die Blitze Ihres Kameraherstellers verwenden oder alternativ und meist günstiger (ab 80 Euro) die von Fremdherstellern (www.cullmann.de, www.sigma-foto.de, www.soligor. de). Ein extrem großes Blitzsortiment für jeden erdenklichen Bedarf finden Sie bei Metz (www.metz.de). Über so genannte Slaves können Sie Ihr Blitzsystem ruckzuck zu einem professionellem Belichtungssystem erweitern: Ein zusätzlicher, von der Kamera entfesselter Blitz wird gezündet, sobald die Kamera blitzt. So lassen sich auch ausgefallene Lichtaufnahmen, etwa künstliches Gegenlicht oder Seitenlicht, realisieren.

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Slaveblitz

Ist das Licht zu hart, sorgen spezielle Streuscheiben oder Blitzkissen (ab ca. 30 Euro, www.alles-foto.de) für weiches Licht. Für Sparfüchse tut's aber auch ein Taschentuch oder Stück Papier, das vor den Blitz geklebt wird.

Tipp 11: Richtige Schärfentiefe

Insbesondere Landschaftsaufnahmen profitieren durch Schärfentiefe vom Vorder- bis zum Hintergrund.

Wählen Sie hier also möglichst eine kleine Blende und eine längere Belichtung. Ein zusätzlicher Weitwinkel betont den Vordergrund und schafft Illusion von Raum. Mit einer großer Blende und einem leichten Tele (ca. 80 bis 90 mm, berechnet auf Kleinbild) hingegen reduzieren Sie den Bereich, in dem die Kamera das Objekt scharf stellt. Eine Pflanze, ein Tier oder ein Personenportrait vor verschwommenen Hintergrund gelingt so perfekt (geringe Schärfentiefe).

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Über den Dofmaster-Rechner können Sie die exakte Schärfentiefe bequem online ermitteln

Die maximale Schärfentiefe bei einer bestimmten Brennweite und Blende können Sie bequem ermitteln: Unter www.dofmaster.com/ dofjs.html finden Sie einen Online-Rechner, der das exakte Maß der Schärfentiefe errechnet. Sie müssen lediglich Ihr Kameramodell, die Brennweite, die gewählte Blendenöffnung und die Entfernung zum Motiv angegeben. Wer es lieber schwarz auf weiß mag, findet dort auch eine Tabelle zum Ausdrucken. Auch Windows- und Palm-PDA-Versionen stehen zur Auswahl.

Tipp 12: Unschärfe gezielt einsetzen

Fehlte Ihnen vor Ort schlicht die Zeit für manuelle Einstellungen, hilft die Bildbearbeitung weiter, um etwa den Hintergrund eines Portraits auf unscharf zu trimmen.

Stellen Sie zunächst die Person mit dem Polygon-Lasso frei. Wählen Sie eine weiche Auswahlkante (Radius 2 Pixel), um fließende Übergänge zwischen Vordergrund- und Hintergrund zu schaffen und kehren Sie die Auswahl durch Auswahl/Auswahl umkehren um. Wechseln Sie in den Maskierungs-Modus (Werkzeugleiste), der Hintergrund wird nun rot dargestellt; Sie können so Ihre Auswahl leicht überprüfen. Mit einer kleinen Pinselspitze lassen sich Detailsherausarbeiten: Schwarz verwenden Sie zum Hinzufügen, weiß zum Abziehen von der Auswahl. Wählen Sie abschließend Filter/Weichzeichnungsfilter/GaußscherWeichzeichner" und experimentieren Sie mit den Radius-Einstellungen, bis es Ihnen gefällt. Unschöne Hintergrund-Details retuschiert abschließend das Stempelwerkzeug - fertig!

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Um die Person im Vordergurnd zu betonen, sollte der Hintergrund verschwommen sein

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