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Favorisieren Sie die schnelle Wiederherstellung der gewohnten Arbeitsumgebung, verwenden Sie beispielsweise Drivecopy zur zyklischen Spiegelung auf eine zweite (interne) Festplatte und starten das System im Notfall von dort. Allerdings liegt damit immer nur der Datenstand der letzten Sicherung vor. Haben Sie also gestern eine Datei gelöscht und den Stand am Abend gespiegelt, werden Sie sie auch heute nirgendwo mehr vorfinden. Ebenso problematisch wirkt sich ein Software-Fehler aus, der den Rechner am Neustart hindern wird. Von diesem ist dann auch die Spiegelung betroffen.
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Statt einer 1:1-Kopie können Sie zum Beispiel mit Snapshot ein so genanntes Image anlegen. Dabei handelt es sich um eine oder eine Sammlung von Dateien, worin der komplette Festplatteninhalt inklusive Boot-Informationen komprimiert ist. Das braucht nicht nur weniger Platz (manchmal bis zu 30 %) sondern erlaubt die Verwaltung mehrerer Stände "zu Fuß", zum Beispiel nach dem Generationenprinzip. Besteht das Image aus kleinen Happen, können Sie es auch mal auf CD oder DVD wegspeichern.
Moderne Programme wie True Image vereinen diese Funktionen in einem Produkt. Norton Save & Restore ging zum Beispiel aus Norton Ghost hervor, dessen Zweck es einmal war, Festplattenabbilder anzulegen und zurückzuspielen. Bei dieser Systematik wird explizit darauf Wert gelegt, auch Dateien zu sichern, die gerade in Benutzung sind. Das zu Windows gehörende Sicherungsprogramm gewährleistet dies schon nicht. Darum ist es auch schlechter geeignet, die Sicherung im laufenden Betrieb vorzunehmen. So etwas bremst zwar bei der Arbeit, ist aber immer noch besser, als die Maschine für Stunden gar nicht benutzen zu können, weil die bearbeiteten Dateien sonst ungesichert bleiben.