Aufgespürt

Teil 4: Aufgespürt: Handy-Ortung für jedermann

Nachdem ein gesetzlicher Rahmen für die Lokalisierung gegeben ist, kommen zunehmend Anwendungen für professionelle Zwecke, aber auch für die Masse auf den Markt. FleetOnline ist beispielsweise ein Service des niederländischen Unternehmens Teydo, der sich vorrangig an Transportunternehmen und Außendienstler wendet. Als Online-Service kann er jedoch von jedem genutzt werden. Nach der Anmeldung werden 2,50 Euro für die Freischaltung des Dienstes fällig, jede Ortung kostet 35 Cent, jede SMS an den Besitzer des Handys 20 Cent. Dieser muss für jede einzelne Ortungsanfrage per Antwort-SMS sein Einverständnis geben. Seit März 2004 ist außerdem das Leipziger Unternehmen Datafactory mit "Webfleet" online.

Aufgespürt: Handy-Ortung

© Archiv

An eine große und vor allem jugendliche Zielgruppe wenden sich die Dienste von Mobiloco und Mecomo. Mit dem so genannten Buddy Alert von Mobiloco kann man per Handy abfragen, ob die Freunde in der Nähe sind. Dazu müssen beide Seiten für 2,99 Euro monatlich Mitglied des Dienstes werden. Die Erlaubnis zur Lokalisierung ist damit gegeben, kann jedoch zeitweilig begrenzt oder zurückgezogen werden. Mit jeder Anfrage erhalten beide Seiten eine Nachricht auf ihr Handy, wie weit der jeweils andere vom eigenen Standpunkt entfernt ist.

Bei Mecomo installieren Sie dagegen eine Software auf dem PC. Das Ergebnis der Ortungsanfragen wird in einer Karte dargestellt. Dieser Dienst kostet 3 Euro pro Monat und enthält bereits einige SMS- und Ortungsgebühren.

Seit Ende 2003 gibt es bereits den Dienst Track your Kid der Gladbecker Firma Armex. Damit sollen besorgte Eltern die Aufenthaltsorte ihrer Kinder kontrollieren. Schließlich ist die Handy- Lokalisierung von O2 zu erwähnen. Sie dient dazu, das eigene Handy wieder zu finden, wenn man es verloren hat. Auch diese Services funktionieren mit der Funkzellen-Ortung.

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