Dem Druckteufel ein Bein stellen

Teil 3: Schriftarten verwalten

Bitmap Fonts

Bitmap Fonts

  • Das Format X11R5 unterstützt einen Font-Server, der Fonts via TCP/IP-Protokoll bereitstellt. Dadurch lassen sich die X11-Fonts zentral verwalten.
  • Das Bitmap Distribution Format (BDF) ist ein von Adobe stammendes ASCII-Format und eignet sich nur dazu, Bitmap-Schriften zu verteilen. BDF lässt sich leicht bearbeiten und eignet sich auch zur Konvertierung von und aus unterschiedlichen anderen Font-Formaten, da es von den meisten Schriftkonvertern unterstützt wird.
  • Ein veraltetes Bitmap-Derivat ist das Server Normal Format (SNF).
  • Das Portable Compiled Font (PCF) ist ein binäres Format, auch die DECWindows Fonts (DWF) zählen zu den Bitmap-Fonts.
  • Hinter Intellifont steckt ein Font-Format, das sich von HP-Druckern skalieren lässt. Auch Nicht-PostScript-Drucker verwenden es.
  • Die Type-1-Fonts PFA/PFB können auch als Bitmap-Fonts vorliegen. Sie werden auch vom kostenlosen PostScript-Interpreter gs (GhostScript) sowie vom Adobe Type Manager (ATM) unterstützt.

Unterstützung via Betriebssystem

TrueType wird seit Langem auf Macintosh und Windows seit 3.1 unterstützt, wobei aber die Implementationen nicht (!) identisch sind; sogar die Basisfonts kommen von verschiedenen Herstellern.

Falls Sie Type-1/3-PostScript-Fonts verwenden möchten, ist grundsätzlich der Adobe Type Manager (ATM) nötig; der ATM sorgt dafür, dass die Bildschirm-der Druckerausgabe hinsichtlich der Schriftenwiedergabe entspricht. Er muss auf Windows-Betriebssystemen seit Windows 2000 nicht mehr extra installiert werden. ATM Light ist auf dieser Plattform für die einfache Schriftinstallation und -wiedergabe nicht erforderlich. Wollen Sie jedoch Multiple Master-Schriften verwenden und benutzerdefinierte Schriften erstellen, müssen Sie einen Font Manger wie ATM Light dennoch installieren.

Die Fonts befinden sich dabei im Systemordner des jeweiligen Betriebssystems, unter XP SP2 unter c:\windows\fonts. Um neue Schriftarten in diesen Schriftenordner zu installieren, wechseln Sie in den Systemordner, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie im Windows Explorer Datei/Neue Schriftart installieren.

IT Professional Schriften verwalten: Fronts managen

© Archiv

Sonder-Zeichen: Professionelle Schriften, hier die Adobe Garamond Pro, berücksichtigen auch Euro-Zeichen und diverse Sprachversionen.

Entfernen Sie die Fonts aus dem Ordner, werden Sie via Betriebssystem nicht mehr geladen. Programme wie der kostenlose PDF-Reader Acrobat stellen OpenType, Type-1/3-wie TrueType-Fonts auf dem Bildschirm dar.

Alle Schriften, die sich auf der Festplatte im Schrift-Systemordner Fonts befinden, werden bei jedem Rechnerstart geladen und stehen Ihnen zur Verfügung. Wenn Sie viele Schriftarten auf diese Art geladen haben, können die Schriften das Betriebsystem unnötig belasten. Manche Schriften sind untereinander inkompatibel. Arbeiten Sie mit vielen Fonts, sollten Sie Ihre Schriften mit Hilfsprogrammen wie Suitcase laden und verwalten.

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IT Professional Schriften verwalten: Fronts managen
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