Recovery

Teil 3: Reinkarnation durch Norton Ghost

Jetzt bleibt nur noch, den Zustand, in dem Ihr Rechner richtig rund läuft, zu konservieren. Im Notfall lässt sich dann diese Ausgangskonfiguration über Ghost zurückspielen. Im Idealfall speichern Sie die Windows-Partition, wenn Sie das Betriebssystem mit allen Programmen und Einstellungen neu aufgesetzt haben. Scheuen Sie den Aufwand, erstellen Sie ein Image vom derzeitigen Ist-Zustand.

Reinkarnation durch Norton Ghost

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Beim Start von Ghost erscheint die Programmübersicht mit ihren fünf Aufgabenfeldern. Zum Erstellen eines Images wählen Sie die oberste Option: Ein Klick auf "Backup-Laufwerke" startet den Sicherungsassistenten. Den ersten Schritt überspringen Sie mit "Weiter", im zweiten achten Sie darauf, dass die "C:"-Partition mit Windows aktiviert ist.

Reinkarnation durch Norton Ghost

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Klicken Sie nochmals auf "Weiter", um zum nächsten Schritt zu gelangen. Hier stehen Ihnen neben der Möglichkeit, die Image-Datei im Netzwerk zu sichern, zwei Wege zur Verfügung: als "lokale Datei" oder auf einem CD- beziehungsweise DVD-Rohling. Die Erfahrung zeigt: Die lokale Sicherung auf der zweiten Partition ist sinnvoll, wenn Sie am PC viel ausprobieren und häufig ein Image zurückspielen müssen. Andererseits ist die Sicherung auf einem externen Datenträger sicherer, falls die Festplatte defekt ist. Am besten ist beides! Im Folgenden beschreiben wir die Sicherung auf der Festplatte.

Über die Schaltfläche "Durchsuchen" legen Sie den Speicherort fest. Ein Klick auf "Umbenennen" ändert die Image-Datei in die Bezeichnung Ihrer Wahl. Im nächsten Schritt sollten Sie aus Platzgründen bei der Komprimierung "hoch" wählen und unbedingt im Feld "Backupbeschreibung" eine möglichst ausführliche Zustandsbeschreibung eintippen: also welche Programme installiert sind, ob es besondere Einstellungen gibt usw. Nur so wissen Sie bei der Verwendung verschiedener Images später, was genau wo enthalten ist. Die übrigen Einstellungen belassen Sie und bestätigen zweimal mit "Weiter". Das Partitionsabbild ist nach wenigen Minuten erstellt.

Die Sicherung auf CD oder DVD verläuft analog, nur ist hier die Komprimierung noch wichtiger. In der Regel kann Ghost die Datenmenge auf etwa die Hälfte reduzieren. Da es zudem nur auf den Platz der tatsächlich vorhandenen Daten ankommt, soll ein Beispiel die Praxis erläutern: Sie haben von Ihrer 10-GBytegroßen C-Partition nur sechs GByte belegt. Die Image-Datei wird dann um drei GByte groß sein - und damit auf eine DVD passen. Reicht der Platz auf einem CD- oder DVD-Rohling nicht aus, fordert Ghost automatisch einen neuen an.

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