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Teil 3: Mieser DSL-Vertrag? So kommen Sie raus!

Tipp 4: Es muss nicht immer DSL sein

DSL ist zwar nach wie vor der mit Abstand häufigste Breitbandzugang in Deutschland, doch immer häufiger bietet sich mit dem rückkanalfähigen ( TV-)Kabelanschluss eine echte Alternative an.

Wer sein TV-Programm per Kabelanschluss auf den Fernseher bekommt, hat zumindestens theoretisch auch die Möglichkeit, Internet- und Telefon-Dienste über dieses Kabel zu bestellen. Hierfür wird allerdings ein sogenannter Rückkanal benötigt, der eine Datenübertragung vom Anwender-Anschluss zum Kabelnetz-Provider ermöglicht.Ursprünglich waren die TV-Kabelnetze nicht rückkanalfähig, denn allein für den Empfang von Fernseh- oder Radioprogrammen im Haushalt war dieser Rückkanal nicht notwendig. Inzwischen haben die Kabelnetzbetreiber einen Großteil ihres Netzes rückkanalfähig bis zur Hausanschlussdose ausgebaut.

Mieser DSL-Vertrag? So kommen Sie raus!

© Archiv

Für 23 Euro plus Kabelgrundgebühr gibt es von Kabel Deutschland eine Doppel-Flat mit bis zu 32 Mbit/s.

Wer bereits einen TV-Kabelanschluss im Haus hat oder diesen im Rahmen seines Mietvertrags in den Nebenkosten mitzahlt, kann sich seinen Online-Anschluss relativ kostengünstig direkt vom Kabelnetz-Provider einrichten lassen. Voraussetzung für einen Internet-Zugang über TV-Kabel ist ein digitaler Kabelanschluss. Dieser kostet für ein einzelnes Haus rund 17 Euro monatlich. Siedlungen oder größere Mietshäuser, die bereits längere Zeit Kabelkunden sind, zahlen pro Anschluss oft deutlich weniger. Wer nur die Internet- oder Telefondienste über das Kabel nutzen möchte, jedoch nicht fernsehen möchte, zahlt hierfür auch nicht die Gebühr für den digitalen Kabelanschluss.Anstelle eines DSL-Modems erhält man vom Kabel-Anbieter ein Kabelmodem geliefert, das an die digitale Kabeldose angeschlossen wird. Das Kabelmodem wird dann mit einem Router verbunden, der den Internet-Zugang auf beliebige Geräte im Haushalt verteilt.Der größte TV-Kabel-Provider Deutschlands ist Kabel Deutschland, gefolgt von Unity Media, Kabel BW, PrimaCom, Tele Columbus und Cablefon.

Rechtzeitig beauftragen

Im Idealfall wünscht sich jeder DSL-Wechsler einen nahtlosen Übergang zwischen altem und neuem DSL-Tarif beziehungsweise -Anschluss. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass es einige Tage, teilweise sogar Wochen dauern kann, bis der Anschluss tatsächlich erfolgreich gewechselt wurde. Um mögliche Fehler oder Verzögerungen beim Wechsel von vornherein zu minimieren, teilen Sie Ihrem neuen DSL-Provider so früh wie möglich den gewünschten Wechseltermin mit, in der Regel geschieht dies bei der Online- oder telefonischen Bestellung des neuen DSL-Anschlusses. Führen Sie die Bestellung beim neuen Provider deshalb spätestens vier bis sechs Wochen vor Ablauf des alten Vertrages durch.

Mieser DSL-Vertrag? So kommen Sie raus!

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Der DSL-Reseller 1&1 bietet dem Wechselwilligen sogar einen Wechsel-Service an.

Tarifwechsel beim selben Anbieter

Nicht selten sind Kunden mit Ihrem aktuellen Provider eigentlich ganz zufrieden. Trotzdem möchten sie gerne vor Ablauf ihrer Mindestvertragslaufzeit in einen anderen Tarif mit beispielsweise höherer Bandbreite, Telefon-Flatrate oder anderen zusätzlichen Leistungen (IP-TV etc.) wechseln. Und in der Regel wird Ihnen hier auch kein Breitband-Anbieter Steine in den Weg legen. Sie kommen problemlos vorzeitig aus dem alten Vetrag heraus, selbst wenn der alte Vertrag vom Preis-Leistungs-Verhälnis deutlich schlechter war. Warum die Provider in diesem Fall so kulant sind, hat einen triftigen Grund: Beim Wechsel in den neuen Tarifvertrag binden Sie sich aufgrund der neuen Mindestvertragslaufzeit weitere zwei Jahre fest an den Provider - und können in dieser Zeit nicht zur Konkurrenz wechseln.

Welche Bandbreite bekomme ich tatsächlich?

Jeder Breitbandanbieter wirbt mit Bandbreiten von bis zu 16.000, 18.000 oder gar 32.000 kbit/s. Allerdings sind das Maximalwerte, die sich nur an besonders günstig gelegenen Anschlüssen erreichen lassen. Informieren Sie sich deshalb zunächst, welche Bandbreite an Ihrem Anschluss tatsächlich möglich ist, bevor Sie sich für einen Tarif entscheiden. Diese Info erhalten Sie oft nur dann exakt, wenn Sie telefonisch beim Anbieter nachfragen. Rufen Sie dazu die Service-Hotline des Providers an und fragen Sie den Herrn oder die Dame am Telefon, welche Bandbreite an Ihrem DSL-Anschluss tatsächlich bereitgestellt werden kann. Über diesen ersten Anruf können Sie sich auch gleich einen ersten Eindruck über den zu erwartenden Service beim in Frage kommenden Anbieter verschaffen.

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Computer:Netzwerk:WLAN & Router

Der DSL-Reseller 1&1 bietet dem Wechselwilligen sogar einen Wechsel-Service an.

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