Das brauchen Sie

Windows Vista capable

Wegen dieser Fähigkeit, sich an stärkere und schwächere PCs anzupassen, gibt es gleich zwei Klassen von Vista-PCs: geeignete und geeignetere.

Die geeigneten heißen Windows Vista capable. Sie sollten laut Microsoft einen "modernen" Prozessor mit mindestens 800 MHz Taktfrequenz, 512 MByte RAM und eine DirectX-9-fähige Grafikkarte haben. Als Festplatten-Platz gibt Microsoft den Mindestwert 20 GByte an. Das Betriebssystem selber brauche davon 15 GByte.

Mit diesen Hardware-Anforderungen, die fast jeder einigermaßen aktuelle PC erfüllt, können Sie zumindest die Basisfunktionen von Windows Vista nutzen. Doch wer hat schon Spaß an Basisfunktionen? Schließlich soll Windows Vista unter anderem neue Multimedia-Welten erschließen.

Hardware-Hammer Windows Vista

© Jan Kaden

Der Upgrade Advisor hält unseren PC nicht für Windows-Vista-tauglich. Wahrscheinlich hat er ein paar Partitionen übersehen.

Der springende Punkt ist hier die neue Aero-Oberfläche mit ihren 3D-Effekten. Sie ist tatsächlich ein Meilenstein in der Windows-Geschichte. Obwohl es schon lange Grafikkarten mit eigenem Prozessor und RAM gibt, wird Vista als erstes Microsoft-Betriebssystem diese Rechenleistung nutzen. Die gesamte Oberfläche von Vista mit allen Effekten wird wie bei einem 3D-Shooter von der Grafikkarte berechnet.

Natürlich nur, wenn die nötige Leistung vorhanden ist. Ist die Grafikkarte zu schwach, nimmt Vista die herkömmliche, vom Hauptprozessor berechnete Oberfläche, wie wir sie schon von Windows XP kennen.

Ein Rechner, der Aero stemmen kann und ein flüssiges Arbeiten erlaubt, heißt Premium Ready. Seine Hardware-Anforderungen sind deutlich höher: 1 GByte RAM, ein Prozessor mit 1 GByte Taktfrequenz, eine Grafikkarte mit 128 MByte Speicher, ein DVDLaufwerk und eine 40-GByte- Festplatte mit mindestens 15 GByte freiem Speicherplatz. Für die Grafikkarte muss es WDDM-Treiber (Windows Vista Display DriverModel) geben, außerdem muss sie das Pixel ShaderModel 2.0 und 32 Bit Farbtiefe pro Pixel unterstützen. Je nach der Auflösung, unter der man arbeiten möchte, können auch 256 MByte RAM sinnvoll sein. Laut Microsoft brauchtman 256 MByte bei einem System mit nur einem Monitor für eine Auflösung von 1920x1200 Pixel (oder für eine andere Auflösung mit der selben Pixelzahl).

Das sind keine unerfüllbaren Wünsche. Alle in den letzten zwei Jahren erschienenen Grafikkarten sind nach diesen Kriterien Aero-fähig, sofern sie genügend Speicher haben. Sieht man sich die Websites der Hersteller ATI und nVidia an, sollte auch die Treiberunterstützung kein Problem sein. Schon jetzt gibt es die entsprechenden WDDM-Treiber.

Wer testen will, ob sein PC von der Grundausstattung her bereit für Vista ist, kann dies mit dem Upgrade Advisor von Microsoft tun. Der Advisors ist unter der Web-Adresse: www.microfsoft.com/windowsvista zu finden. Sollte sich die Adresse verschoben haben, durchsuchen Sie die Site mit den Stichworten:

vista upgrade advisor

Lassen Sie sich von dem Tool allerdings nicht verwirren. Unser Testrechner war laut Upgrade Advisor nicht Vista-tauglich, weil die Festplatte mit 150 GByte (!) zu klein war. Vermutlich störte ihn der mit 19 GByte eher etwas knappe Platz auf der ersten Partition (C:).

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