Foto-Management mit Windows Vista

Windows Moviemaker

Damit Sie Ihre Digitalfotos auch anderen präsentieren können, ist die Windows-Fotogalerie mit dem Videoschnittprogramm MovieMaker gekoppelt. Damit können Sie die Bildverwaltung und -ordnung komfortabel über die Galerie zusammenstellen, um anschließend den Grundaufbau für einen Film über den Schaltflächenbefehl Film erstellen automatisch generieren zu lassen.

Die Bilder werden nicht nur automatisch angeordnet, sondern auch mit Standardüberblendeffekten versehen. Außerdem trägt Microsoft Vista Titel, Zwischentitel und Nachspänne automatisch anhand der Bezeichner der Fotogalerie ein, so dass Sie die Teilelemente im Nachhinein nur noch bearbeiten müssen.

Foto-Management mit Windows Vista

© Andreas Maslo

Dank dem MovieMaker ist der Schritt von der Fotosammlung zum fertigen Film ein Kinderspiel

Sie können Bilder also optional mit Videosequenzen kombinieren, nachträglich Audiokommentare und Musik hinzufügen, Übergänge variieren oder auch Bildeffekte ergänzen. Mit Hilfe des mit Microsoft Vista mitgelieferten Programms MovieMaker generieren Sie abschließend Filme in unterschiedlichen Formaten (AVI, WMV), übertragen diese auf beschreibbare CDs und/oder DVDs, versenden diese per Mail oder übertragen diese auf ein Band einer angeschlossenen DV-Videokamera.

Video-DVD brennen

Direkt aus der Windows-Fotogalerie brennen Sie Daten-CDs über den Schaltflächenbefehl Brennen/Daten-CD, sobald Sie die zu brennende Bildsammlung markiert haben. Der zusätzliche Befehl Brennen/Video-DVD startet das DVD-Brennprogramm Windows DVD Maker, das Sie alternativ auch über den Startmenübefehl Alle Programme/Windows DVD Maker aufrufen.

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© Andreas Maslo

Mit dem Windows DVD Maker generieren Sie Video- DVDs für normale DVD Player

Das Programm erzeugt eine Video-DVD, die in herkömmlichen DVD-Playern ganz ohne PC am TV-Gerät abspielbar ist. In der Regel müssen Sie beim Erststart der Anwendung die Bearbeitung mit Fotos und Videos auswählen starten. Durch Markierung der Option Diese Seite nicht mehr anzeigen unterbinden Sie den lästigen Willkommensbildschirms.

Im Hauptdialog des Programms stellen Sie nun zunächst die Bildressourcen zusammen. Sie können Bilder nach Anwahl des Schaltflächenbefehls Elemente hinzufügen per Dateiauswahldialog oder Drag&Drop aus dem Windows-Explorer oder der Windows-Fotogalerie übernehmen. Über den Hauptdialog legen Sie ferner das DVD-Brenner-Laufwerk fest, ändern die Reihenfolge der aufgenommenen Listeneinträge und weisen dem Zieldatenträger einen aussagekräftigen Datenträgertitel zu. Nach Anwahl der Verknüpfung Optionen legen Sie gesondert fest, wie das Abspielen der DVD realisiert werden soll, wann das generierte DVD-Menü erscheinen soll, welches Seitenverhältnis gewünscht ist und welches Videoformat erforderlich ist. Bestätigen Sie die gemachten Änderungen mit OK und setzen Sie dann die Bearbeitung mit Weiter fort.

In einem weiteren Schritt varrieren Sie nun die Darstellungsform des DVD-Menüs mithilfe der angebotenen Menüvorlagen. Wählen Sie dazu den gewünschten Menüstil in der rechten Auswahlleiste an. Mit Menütext gelangen Sie in einen Dialog, über den Sie die Menüeinträge bearbeiten, Datenträgerbezeichnungen wechseln, Hinweistexte zuweisen oder Menüschriftarten variieren. Die Änderungen müssen Sie mit Text ändern bestätigen.

Mit dem Befehl Menü anpassen weisen Sie Vorder- und Hintergrundvideos für das Menü sowie eine Hintergrundmusik zu. Außerdem bestimmen Sie für die einzelnen Szenen einen Schaltflächenstil. Änderungen sind dabei mit Stil ändern zu bestätigen.

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Über fertige Stile passen Sie die Menüoptionen im Windows DVD Maker an eigene Bedürfnisse an

Ist die Definition abgeschlossen, kontrollieren Sie diese vorab mit der Vorschau. Dazu generiert DVD Maker eine Vorschau, die Schaltflächenbefehle enthält, die die Hauptfunktionen der Fernbedienung eines DVD-Players simulieren. Bestätigen Sie die Vorschau mit OK und nehmen Sie nach Bedarf weitere Korrekturen an der DVD-Definition vor. Um die DVD zu brennen, wählen Sie abschließend die Schaltfläche Brennen an. Sofern nicht geschehen, werden Sie zum Einlegen eines DVD-Rohlings aufgefordert. Ansonsten startet der Brennvorgang automatisch und kann über einen Dialog mit Fortschrittsanzeige überwacht werden. Der Brennvorgang selbst kann je nach Anzahl der Bilder und PC-Leistung durchaus ein paar Stunden dauern.

Der Windows DVD Maker ist ein sehr kompaktes und spartanisches Hilfsprogramm. Explizite Schnittprogramme wie beispielsweise Pinnacle Studio, MagixVideo Deluxe, Ulead VideoStudio, Adobe Premiere, Adobe Premiere Elenents oder auch Avid Liquid bieten deutliche mehr Funktionen und Komfort. DVD Maker hat sich im Praxistest eher als holprige Lösung mit eingebauter Absturzgefahr gezeigt.

Fotos einscannen

Wenn Sie alte Papierabzüge in einen PC übernehmen wollen, ist der Scanner das angesagte Werkzeug. Dieser tastet ein Bild von einer ausgedruckten Vorlage ab und generiert daraus eine digitale Bilddatei. Diese entspricht dann den Fotos aus einer Digitalkamera. Sowohl das Vista-Zeichenprogramm Paint als auch die Windows-Fotogalerie unterstützen externe Scanner.

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Im Scan-Dialog legen Sie die Eckdaten für das Einlesen der Papiervorlage fest

Um ein Bild über Paint einzulesen, rufen Sie zunächst den Startmenübefehl Alle Programme/Zubehör/Paint und anschließend den Menübefehl Datei/Von Scanner oder Camera auf. Das Einscannen selbst erfolgt bereits über einen gesonderten Dialog. Um den Bildbereich für das Scannen gezielt festzulegen, lassen Sie sich zunächst eine Vorschau anzeigen, legen dann den Bildrahmen fest und lesen dann mit Scannen das Bild ein. Das Bild wird in den Arbeitsbereich des Zeichenprogramms übernommen und kann darüber bearbeitet und über das Dateimenü in ein vom Programm unterstütztes Bildformat gespeichert werden. Paint unterstützt die Bildformate Bmp, Jpg, Gif, Tif und Png.

Windows-FotogalerieUm ein Foto entsprechend mit der Windows-Fotogalerie einzuscannen, starten Sie zunächst das Verwaltungs-Tool über den Startmenübefehl Alle Programme/Windows-Fotogalerie. Anschließend rufen Sie den Menübefehl Datei/Von Kamera oder Scanner importieren auf, wählen im folgenden Dialog den Scanner (z.B. HP Scanjet 3800) an und bestätigen mit Importieren.

Sie gelangen nun in einen speziellen Dialog, der die getrennten Dialoge des Zeichenprogramms Paint kombiniert. Hier können Sie die Vorschau scannen, die Bildeigenschaften festlegen und das Bild abschließend mit Scannen übernehmen. Anders als in Paint wird das Bild unmittelbar als Bilddatei abgelegt. Dies erklärt auch, warum Sie das Dateiformat im Scannerdialog gesondert angeben können. Standardmäßig ist das Dateiformat auf Jpg mit 300 DPI (Dots Per Inch) gesetzt. Nach dem Scannen geben Sie in einem weiteren Dialog für das eingescannte Bild eine Beschriftung ein und bestätigen abermals mit Importieren. Das sorgt dafür, dass das Bild hierarchisch unter einer aussagekräftigen Beschriftung in der Fotogalerie eingeordnet ist, um den späteren Bildzugriff zu vereinfachen.

Foto als Desktop-Hintergrund

Über den Menübefehl Datei/Als Hintergrund können Sie eine in Paint geladene Grafik automatisch als Hintergrund für den Windows-Desktop übernehmen. Dabei werden die Modi Fläche, Zentriert und Gestreckt unterstützt. Ist das Bild also zu klein oder zu groß für den Desktop, passt es Windows Vista bei der Anzeige automatisch an.

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© Andreas Maslo

Ihr eigenes Foto in optimaler Größe auf dem Desktop

Im Windows-Explorer können Sie entsprechend das Kontextmenü Als Desktophintergund verwenden nutzen. Der Kontextmenübefehl Anpassen des Desktops erlaubt nach Anwahl der Verknüpfung Desktophintergrund die wahlfreie Bildzuordnung im Dialog.

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