So bleibt Ihre Stromrechnung niedrig

Teil 3: Energie sparen: Stromfresser im Haushalt ausschalten - so gehts

Anders sieht die Rechnung im Homeoffice aus. Wer acht Stunden am Tag, 200 Tage im Jahr mit PC, Multifunktionsgerät und DSL-Internetanbindung arbeitet, muss mit deutlich mehr Stromkosten rechnen. Dennoch sollten bei einem reinen Arbeitsgerät ergonomische Aspekte klar im Vordergrund stehen.

Energie sparen: Stromfresser im Haushalt

© Archiv

Energieverbrauchsmesser

Extem sparsam lebt, wer sich mit einem Notebook oder gar Netbook begnügt. Um möglichst lange Akkulaufzeiten zu ermöglichen, sind mobile Rechner von Haus aus auf geringen Stromverbrauch optimiert. Das zeigt sich auch an der Steckdose, wo manche Netbooks mit weniger als 10 Watt auskommen und selbst gestandene Gaming-Notebooks kaum mehr als 50 Watt verbrauchen.

Ein normales 0815-Notebook sollte sich mit 20-bis 30-Watt irgendwo dazwischen bewegen. Die jährlichen Stromkosten lagen bei unseren Szenario bei einem modernen Gerät mit kaum messbaren Standby-Verbrauch gerade mal bei 6,80 Euro, das ältere Gerät krankte etwas an den 3,2 Watt, die auch im ausgeschalteten Zustand verbraucht werden. Es ist also kein Fehler, vor allen ältere Geräte bei Nichtgebrauch vom Netz zu trennen.

Trotzdem muss man feststellen, dass zumindest nüchtern wirtschaftlich betrachtet, das das absolute Stromspar-Potenzial zumindest bei moderater Nutzung keineswegs ausreicht, um die Mehrinvestition in einen mobilen Rechner zu rechtfertigen.

Nutzlose Mitesser

Ärgerlich hoch war der Standby-Verbrauch eines von uns gemessenen Multifunktionsgerätes auf Laserdrucker-Basis. Mit empfangsbereitem Fax zog der Laser-Multi 24 Watt aus dem Netz. Somit verursacht das Gerät 42 Euro Stromkosten im Jahr - das ist nicht weniger als eine durchschnittliche Kühl-Gefrier-Kombination verbraucht. Dagegen sind die Stromkosten im Druckbetrieb vernachlässigbar.

Selbst wenn man äußerst großzügig 10 Minuten Druckbetrieb pro Tag zu Grunde legt, kommt man gerade mal auf 24 kWh entsprechend 4,80 Euro. Noch geringer ist der Verbrauch von Tintenstrahldruckern während des Betriebs. Und auch im Standby zeigen sich die meisten Geräte recht genügsam.

Doch auch wenn längst nicht alle Drucker und Multifunktionsgeräte so viel Strom verbrauchen (einige verbrauchen aber auch mehr), lohnt es sich zumindest im privaten Umfeld, die Geräte vom Netz zu trennen und nur im Bedarfsfall einzuschalten. Einfachstes Hilfsmittel ist eine Steckdosenleiste mit Schalter, mit dem man Rechner, Monitor, Drucker und sonstige Peripherie (z.B. Aktivlautsprecher) abschalten kann.

Wichtig ist hierbei jedoch, den Rechner auf jeden Fall komplett herunterzufahren, bevor man den Kippschalter betätigt. Andernfalls kann man sich mit etwas Pech ohne weiteres das Betriebssystem abschießen.

Etwas mehr Komfort bieten Steckdosenleisten mit Master-/Slave-Funktion. Bei ihnen übernimmt ein Gerät - idealerweise ist das der PC - die Schaltfunktion für den Rest. Ist der Rechner heruntergefahren, werden alle an der Steckdose angeschlossenen Geräte vom Netz getrennt.

Allerdings könnte das bei Tintendruckern ungewollte Nebenwirkungen zeigen. Sind diese zu lange vom Netzt getrennt - die Rede ist von mehreren Wochen - beginnen die Tintenpatronen aufgrund der fehlenden, regelmäßigen Spülung einzutrocknen.

Mehr zum Thema

iPhone, iPod oder iPad ohne iTunes
iTunes Alternativen

Wir zeigen Ihnen, wie Sie iPhone, iPod oder iPad ohne iTunes benutzen können, und stellen Ihnen Alternativen zur Apple-Software vor.
ssd, hdd, hybrid, oder, ratgeber, empfehlung
Festplatten-Ratgeber

Sollten Sie eine SSD, eine HDD oder gar eine Hybrid-Festplatte kaufen? Wir nennen Vor- und Nachteile sowie Stärken und Schwächen der Massenspeicher.
Zahl zehn
Schutz vor Viren, Datenverlust und Co.

Das Thema PC-Sicherheit wirkt komplex und unübersichtlich. Dabei gibt es ein paar einfache Grundregeln. Wir verraten sie und geben Tipps.
IFA 2016: Aufmacher
Internationale Funkaustellung

Aktuell findet die Internationale Funkausstellung 2016 in Berlin statt. Wir zeigen Highlights, Bilder und geben weitere Eindrücke im Messe-Blog.
Gratis Sicherheits-Check
Leseraktion

Nur ein gut geschützter Rechner ist sicher vor Viren, Trojanern und anderen Eindringlingen. Erhalten Sie jetzt einen kostenlosen Sicherheits-Check!