Unterwegs einfach mobil sein

Teil 3: E-Mail auf dem Handy

3. Um auch neue Mails weiterhin über die Web-Oberfläche von Google Mail bearbeiten zu können, wählen Sie noch die Option "Google Mail-Kopie in Posteingang behalten". Durch die Verwendung unabhängiger Server für POP-Mail und Webmail bleiben die Mails für Webmail auch erhalten, wenn sie per POP3 gelöscht worden sind.4. Mails, die über die Web-Oberfläche von Google Mail gesendet wurden, werden wie eingehende Mails auf den POP3-Server übertragen. Diese werden also ebenfalls auf das Handy zugestellt. E-Mails, die per SMTP versendet werden, erscheinen zusätzlich auch bei den gesendeten Mails auf der Webmail-Oberfläche. So haben Sie auch auf dem PC alle Mails, die vom Handy verschickt wurden, jederzeit im Blick.5. Legen Sie auf dem Handy ein E-Mail-Konto mit folgenden Einstellungen an:6. Wenn Sie E-Mails aus Google Mail per POP3 auf mehreren Computern oder einem Computer und einem Handy abfragen, werden eingehende Nachrichten immer nur auf dem Computer zugestellt, der sie zuerst abfragt. Auf den anderen Computern sind diese Mails nicht zu sehen. Um dieses Problem zu umgehen, bietet Google Mail einen so genannten "Recent"-Modus an. Damit werden alle E-Mails der letzten 30 Tage abgerufen, unabhängig davon, ob diese E-Mails bereits an einen anderen POP-Client zugestellt wurden. Schreiben Sie einfach vor den Benutzernamen bei der POP3-Abfrage das Wort "recent:", also anstatt "nutzername@googlemail.com" "recent: nutzername@googlemail.com".

Funambol: E-Mail, Kalender und Telefonbuch auf dem Handy

Nicht nur Firmen-Handys dienen heute als mobiles Büro. Jedes Handy hat einen Kalender und ein Adressbuch vorinstalliert. Funambol (ext:http://my.funambol.com][/ext]) ist ein neues Portal, das mithilfe der SyncML-Technologie Kalender und Adressbuch mit einem persönlichen Online-Organizer synchronisiert. Auf diese Weise hat man seine Daten gesichert und auch immer verfügbar. Außerdem lassen sich Termine und Adressen am PC deutlich leichter bearbeiten, als mit der kleinen Handy-Tastatur. Für E-Mails bietet Funambol ein kostenloses Handy-Programm, das die Nachrichten von einem beliebigen bestehenden POP3/IMAP-Konto abholt. Auch Google Mail, Yahoo! und AOL-Mail werden unterstützt.

Welche Nachrichten abrufen?

Welche E-Mails man unterwegs herunterladen möchte, hängt vom persönlichen Nutzungsverhalten sowie vom verwendeten Datentarif ab. Je teurer die Transferkosten, desto weniger Mails möchte man unterwegs lesen - und vor allem keinen Spam. Weitere Kriterien sind der begrenzte Speicherplatz auf dem Handy und die relativ langsame Verbindung, die sich bei der Übertragung großer Mails bemerkbar macht.Wer dieselbe E-Mail-Adresse fürs Handy wie auch für den PC benutzt, braucht unterwegs nur die Mails aus dem Zeitraum seit der letzten PC-Benutzung. Je nach Dauer einer Reise kann dieser Zeitraum entsprechend eingestellt werden. Diese Einstellung muss aber jedes Mal manuell angepasst werden und birgt das Problem, dass E-Mails mit falschem Absendedatum ignoriert werden. Einfacher ist es, immer alle Mails abzurufen, und das E-Mail-Programm auf dem PC so einzustellen, dass E-Mails nach dem Abruf automatisch auf dem Server gelöscht werden. So liegen auf dem Server immer nur solche Mails, die auf dem PC noch nicht gelesen wurden, und die können vom Handy abgerufen werden.Wer viele Mails bekommt, sollte (besonders, wenn viel Spam dabei ist) die Mails nicht komplett herunterladen, sondern nur die ersten 500 oder 1.000 Bytes. Schon aus den ersten 100 Bytes lässt sich einiges zum Inhalt sagen. Man braucht keine Transferkosten für Mails mit langen Anhängen, Newsletter und Ähnliches bezahlen, und Spam lässt sich sofort erkennen und löschen. Oft reicht es sogar, nur die Kopfzeilen herunterzuladen. Weitere Tipps, wie Sie Spam wirkungsvoll bekämpfen, lesen Sie den Artikel "Werbefreie Zone"

Mini-Workshop: POP3-Mailkonkonto auf dem Handy einrichten

Der genaue Vorgang der Konfiguration ist bei jedem Handy anders. Die Namen der einzelnen Parameter sind aber gleich, man findet sie nur an unterschiedlichen Stellen im Menü. Zur Orientierung beschreiben wir die Konfiguration auf dem bekanntesten Handy-Betriebssystem Symbian S60, das unter anderem auf aktuellen Nokia-Handys eingesetzt wird.Step 1Die Einstellungen für E-Mail-Konten liegen innerhalb des Programms "Mitteilungen". Diese Anwendung wird nicht nur für SMS, sondern auch für E-Mails verwendet. Im Menüpunkt "Einstellungen" wählen Sie "E-Mail". Für den Fall, dass auf dem Handy per Branding bereits eine Mailbox eingerichtet ist, können Sie über das Menü eine zusätzliche anlegen, und später das Standardkonto wechseln. Step 2Die eigentliche Konfiguration beginnt mit der Festlegung des Mailbox-Typs. Zur Auswahl stehen die Optionen IMAP4 und POP3 (siehe Seite 1). Step 3Jetzt tragen Sie die E-Mail-Adresse ein, die für das neue E-Mail-Konto verwendet werden soll. Diese Adresse wird für ausgehende E-Mails genutzt, kann also eine andere sein, als die Adresse, die auf dem Mailserver abgefragt wird. Wenn Sie Weiterleitungen nutzen, geben Sie hier die E-Mail-Adresse an, deren Mails auch auf dem Handy ankommen, damit Sie eine Antwort auf eine mobil gesendete Mail auch wirklich wieder mobil empfangen können. Step 4Tragen Sie den Namen des Posteingangs-Servers und des SMTP-Servers zum Versenden Ihrer E-Mails ein. Bei der Eingabe der Server-Namen ist der Domain-Name häufig anhand der eingetragenen E-Mail-Adresse bereits voreingestellt, sodass Sie sich diese Eingabe sparen können. Step 5Wichtig ist der verwendete Zugangspunkt zur Datenübertragung. Wenn Sie zu Hause oder im Büro Ihre E-Mails kostenfrei per WLAN abfragen möchten und nur unterwegs eine kostenpflichtige Mobilfunkverbindung nutzen, setzen Sie diese Einstellung am besten auf "Immer fragen". Sie können dann jedes Mal selbst entscheiden, ob die Verbindung zum Mailserver über das Mobilfunknetz oder über WLAN aufgebaut werden soll. Step 6Jede Mailbox braucht einen Namen, der beliebig gewählt werden kann. Er dient nur zur Identifizierung, wenn mehrere Mailboxen definiert sind. Nachdem Sie diesen Namen eingetragen oder die Vorgabe bestätigt haben, wird die Mailbox angelegt. Vor der ersten Benutzung sind aber noch einige, weitere Einstellungen vorzunehmen. Step 7Tragen Sie in den Verbindungseinstellungen für eingehende E-Mails den Benutzernamen und das Passwort zum Zugriff auf den Posteingangsserver, POP3 oder IMAP, ein. Diese Daten erhalten Sie von Ihrem E-Mail-Anbieter. In den Einstellungen für ausgehende E-Mails tragen Sie den Namen ein, der beim Empfänger Ihrer E-Mails angezeigt werden soll. In der Regel ist das Ihr eigener Name. In denselben Einstellungen können Sie auch noch festlegen, wann neue E-Mails versendet werden sollen: direkt nach dem Schreiben, oder erst, wenn die nächste Internetverbindung aufgebaut wird. Diese Einstellung ist wichtig, wenn der Handy-Tarif Gebühren für jeden Verbindungsaufbau berechnet. In diesem Fall lohnt es sich, erst einige E-Mails zu schreiben und diese dann alle auf einmal zu versenden. Step 8Verwenden Sie E-Mail-Weiterleitungen zwischen verschiedenen Adressen und lassen Sie sich bestimmte E-Mails über Filterregeln an eine spezielle Adresse schicken, die vom Handy abgefragt wird, können Sie sich Kopien gesendeter E-Mails an Ihre eigene Adresse schicken, um sie auf dem PCjederzeit verfügbar zu haben. Diese Kopien sollten natürlich mit entsprechenden Filterregeln behandelt werden, sodass sie nicht wieder auf das Handy zurückkommen. Unter E-Mail-Abruf legen Sie fest, ob nur die Überschrift, ein bestimmter Teil des Mail-Textes, zum Beispiel die ersten 100 KByte, oder die gesamte E-Mail einschließlich Anhängen heruntergeladen werden soll.

E-Mail auf dem Handy

© Archiv

Zur Konfiguration eines Mail-Kontos sind in jedem Fall die Benutzer- und die Zugangsdaten zum Mailserver des Providers erforderlich.

Mehr zum Thema

image.jpg
Handy-Fotografie

Unscharf, verrauscht, zu dunkel - Fotos, die man mit der Handy-Kamera schießt, leiden alle unter ähnlichen Problemen. Wie Sie typische Fehler…
drm 2.0, leserbriefe
Neue Entscheidungen zu DRM

Apple wird seine Nutzungsbedingungen für das iPhone ändern müssen, denn eine US-Behörde entschied, dass Jailbreaken nicht verboten ist.
intenet, webdesign, Titanium, Appcelerator, Webtechnologien,iPhone, iPad, objective-c
Apfel für die Hosentasche

Titanium von Appcelerator ermöglicht die Erstellung von mobilen Anwendungen auf Basis von etablierten Webtechnologien - auch für iPhone und iPad.
Daten vom iPad auf PC und Mac. Wir zeigen die richtigen Tools - auch fürs iPhone.
iPhone 5, iPad 4 & iPod Touch

Sie wollen Daten vom iPhone 5 auf den PC bzw. Mac kopieren oder Ihre Musiksammlung auf das iPad 4 überspielen? Wir zeigen Ihnen die besten Tools für…
iPad Air im Test
Netzwerkdrucker ohne AirPrint

Wenn Sie von iPhone und iPad drucken wollen, dann zeigt Ihnen unser Ratgeber, wie Sie das anstellen. So nutzen Sie Netzwerkdrucker ohne AirPrint.