Abgezockt mit teurer Freeware

Teil 3: Die Freeware-Falle: Vermeintliche Gratis-Downloads lieber meiden

Tipp: "Fünf goldene Regeln" beim Download von Freeware

1. Niemals persönliche Daten angeben! Seriöse Download-Portale erkundigen sich nicht nach Ihrem Namen, Ihrer Postanschrift oder Bankverbindung. Laden Sie eine Freeware von der Hersteller-Webseite wird gelegentlich aber eine E-Mail-Adresse verlangt.2. Direkt vom Hersteller... Die Internetseite des Herstellers der gewünschten Freeware ist die beste Anlaufstelle für den Download. Um sie zu finden, geben Sie den Programmnamen mit den Zusatz "Homepage" in eine Suchmaschine ein. 3. ...oder von seriösen Quellen laden! Nutzen Sie auch seriöse Download-Portale wie von PCgo.4. Im Zweifelsfall verzichten! Kommt Ihnen ein Download-Portal spanisch vor, dann verlassen Sie es sofort.5. Sicherheit geht vor! Scannen Sie Freewares vor der Installation grundsätzlich mit einem Virenscanner.

Tipp: Was tun, wenn man in eine Freeware-Falle getappt ist?

Die wichtigste Regel: Verweigern Sie die Zahlung und ignorieren Sie die leeren Drohungen des Fallenstellers auch dann, wenn Ihnen in dessen Auftrag ein Anwalt, Inkassobüro oder Ähnliche schreibt. Über den Link am Ende des Artikels bekommen Sie ein Musterschreiben, in das Sie nur noch Ihre persönlichen Daten eintragen müssen, um von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen. Versenden Sie es per Einschreiben oder Fax, damit Sie einen entsprechenden Nachweis haben. Lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass zwischen dem Zuschnappen der Falle und dem Versand des Widerrufs mehr als die 14 Tage vergangen sind, die Ihnen das Gesetz für den Widerruf zugesteht. Da die Abo-Anbieter Sie über die Widerrufsfrist üblicherweise nicht klar informieren, reicht es, den Widerruf direkt nach Erhalt der Rechnung abzusenden. Weitere Hilfe finden Sie im Internet, dort auch in Foren, in denen Sie sich mit anderen Betroffenen austauschen können. Empfehlenswert sind www.abofallen.biz, www.abzocknews.de, computerbetrug.de und .

[1] Angeboten wird hier die eigentlich kostenlose Antiviren-Software "Avira AntiVir Personal".[2] Die Version ist als "Free" gekennzeichnet, doch im Kleingedruckten findet sich eine Gebühr von 60 Euro.[3] Weder in den AGB noch in den Kundeninformationen findet sich ein Hinweis auf die Jahresgebühr.[4] Aus der Fußzeile ist der auf den vorhergehenden Seiten bekannte Gebührenhinweis verschwunden.

zm_timkaufmann

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