Volltreffer fürs Bild

Teil 3: Bilder finden im Web

Besitzer von Digitalkameras kennen das Problem: der Auslöser zieht magisch an. Große Speicherkarten und minimale Kosten führen zu noch vor wenigen Jahren märchenhaft klingenden Bilderzahlen. Dabei ist Wegwerfen schwer, auch wenn nur die besten Schüsse den Weg aufs Papier finden. Eine Fülle von Anwendungen hilft, den Überblick zu behalten. Am einfachsten funktioniert dabei die Metapher des Fotoalbums.

Bilder finden im Web

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Ein Viertel weg: Der Copyright-Hinweis des DHM ist nicht zu übersehen.

Wie früher die Abzüge in dicken Schinken, lassen sich heute auch ihre digitalen Erben einfach zusammenfassen - ein Ordner für den Urlaub, einer für die/den Liebste/n usw. Bessere Bildverwaltungsprogramme bieten jedoch wesentlich mehr.

Grundsätzlich beinhalten Bilddateien einiges mehr als die bloße Pixelinformation. Die automatisch generierten, so genannten EXIF-Daten im Header von JPEGs oder TIFFs geben zum Beispiel Auskunft über die Bedingungen, unter denen die Aufnahme entstanden ist (Blende, Brennweite etc.). Auch der Zeitpunkt der Aufnahme und theoretisch der Ort sind in diesen Informationen enthalten. Programme wie Adobe Photoshop Album machen diese Infos für den User nutzbar.

Für den Amateur sind jedoch frei definierbare Zusatzinfos wichtiger. Die üblichen Dateinamen, die eine Digitalkamera vergibt, lassen den Anwender diesbezüglich im Stich. Der IPTC-Standard des International Press Telecommunications Council bietet eine Fülle möglicher Zusätze zum eigentlichen Bild, vom Schlag- oder Stichwort bis zum Copyright oder individuellen Bemerkungen. Im günstigen Fall lassen sich die entsprechenden Angaben per Stapelverarbeitung auf beliebig viele Fotos gleichzeitig übertragen. So lassen sich auch aus vielen tausend Bildern noch die gewünschten herausfinden.

Bilder finden im Web

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Oh Schreck! Bei Alltheweb können schockierte Nutzer der Ergebnisseite per Klick auf den Panic- Button entfliehen.

Neben der Datenorganisation ist die Präsentation der Vorschau von großer Bedeutung für eine effiziente Bildverwaltung. ThumbsPlus etwa bietet individuell einstellbare Größen und Farbtiefen für Thumbnails sowie farbig markierte Verzeichnisse (ab 44,95 Euro, www. thumbsplus.de). Alternativen sind z. B. Photoshop Album (58 Euro, www.adobe.de/pro ducts/photoshopalbum/ oder auch Portofolio (199,95 Euro, www.extensis.com/de/products/). Eine Bildverwaltung sollte sich auch zur Präsentation einer Diashow am eigenen Rechner eignen und ebenso ein leichtes Veröffentlichen von Bildern im Internet oder den komfortablen Versand per E-Mail ermöglichen, eventuell sogar MMS oder das Erstellen eigener Grußkarten. Ebenfalls integriert sein sollten einfache Bildbearbeitungsoptionen wie Drehen, Freistellen oder Retuschieren roter Augen. Schließlich ist die Archivierung Ihrer Bilddaten noch ein wichtiger Punkt. Fotos sollten sich in der schon ausgearbeiteten Albumstruktur auf CD oder DVD brennen lassen und von dort aus bequem mit der Bildverwaltung wieder anschauen und weiterverarbeiten lassen.

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