Bildbearbeitung: Tipps & Tricks

Teil 3: Bildbearbeitung: Tipps & Tricks

Besitzer einer Nikon-SLR können Tonwertkorrekturen auch gleich vor Ort an ihrer Kamera durchführen. Über kamerainterne Korrektur- Profile gibt es für Nikon-SLRs zudem vorgefertigte Tonwertkurven im Internet.

Unter der englischen Site http://fotogenetic.dearingfilm.com finden Sie neben vielen Tipps und Beispielbildern fertige Profile, die Ihren Aufnahme perfektionieren. Sie laden das gewählte Profil über die Nikon-Capture-Software in Ihre Kamera und aktivieren es anschließend über den Menübefehl "benutzerdefiniert". Gefallen Ihnen die neuen Tonwerte nicht, setzen Sie sie über Nikon Capture einfach wieder in den Ursprungszustand zurück.

Bildbearbeitung: Tipps & Tricks

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Nikon-Besitzer verändern Kontrast, Farbe und Helligkeit ihrer Aufnahmen direkt in der Kamera.

Tipp 8: Selektive Kolorierung

Spätestens seit dem Kinofilm "Sin City" dürfte der Charme einer selektiven Kolorierung den ein oder anderen überzeugt haben: Nur ein Detail des Bildes wird koloriert - der Rest bleibt schwarzweiß. So wird auch das langweiligste Bild zum echten Hingucker.

Zunächst öffnen Sie Ihre farbige Bilddatei und wählen ein geeignetes Freistellungswerkzeug aus der Werkzeugleiste aus: In unserem Beispiel wählen wir das magnetische Lasso, da sich das gewünschte freizustellende Objekt - die Kerze - gut vom Hintergrund abhebt. Punkt für Punkt wählen Sie nun Ihr freizustellendes Objekt aus und kehren abschließend die Auswahl über Auswahl/Auswahl umkehren ( oder [Umschalt-Strg-I]) um. Erstellen Sie nun eine Füll- oder Einstellungsebene über den zugehörigen unteren Button in der Ebenen-Palette und wählen Sie Farbton/Sättigung. Schieben Sie den Regler für Sättigung auf -100 Prozent und klicken Sie auf OK - fertig! Störende, harte Kanten können Sie mit dem Gaußschen Weichzeichner fein arbeiten.

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Durch das Einfärben nur einzelner Bildelemente werden auch langweilige Aufnahmen zum Hingucker

Tipp 9: Bildrauschen reduzieren

Je schlechter das Licht, desto höher sollte die ISO-Empfindlichkeit gewählt werden, um Fehlbelichtungen zu vermeiden.

Allerdings begünstigt eine hohe ISO-Zahlwiederum die Entstehung von Bildrauschen, die Aufnahme wirkt körnig. Bei Stimmungsbildern, die Sie mit einer ISO 400 fotografieren, schalten Sie deshalb unbedingt einen Aufhellblitz zu. So umgehen Sie schon mal Rauschen in den angeblitzten Bildelementen. Zudem sollten Sie folgende Tipps beherzigen: Vermeiden Sie Wärme im Allgemeinen, denn ein gekühlter Sensor produziertweniger Bildrauschen. Legen Sie die Kamera also nicht auf eine Heizung oder in die Sonne und schalten Sie diese zwischen den Aufnahmen ab. Verzichten Sie ebenso auf die kamerainterne Nachschärfung: Sie verstärkt die Kontraste und damit auch das Bildrauschen. Wer Zeit hat, fährt mit Nachschärfen am PC sowieso besser. Hilft alles nichts, beseitigen verschiedene Störungsfilter von Photoshop und Co. die gröbsten Fehler am PC: Filter/Störungsfilter/Störungen entfernen (Photoshop 7, Cs, CS2) etwa hat zwar keine Optionen, wirkt aber effektiv. Präziser noch gehen Sie mit der neuen "Störungen reduzieren"- Funktion (nur CS2) vor. Durch einen separaten Regler etwa können Sie kontrastarme Details wieder rückschärfen und Farbkanäle einzeln bearbeiten. JPEG-Artefakte entfernt CS2 aufWunsch automatisch. Ganz professionell: Das kostenlose Tool Neat Image (www.neatimage.com, ABSoft) rechnet falschfarbige Pixel durch einen Spezial-Alogorithmus heraus. Neat Image ist als eigenständiges Programm und Photoshop-Plug-in erhältlich.

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Spezielle Korrekturfilter beseitigen die Bildfehler nachträglich am PC

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