Aufgespürt

Teil 3: Aufgespürt: Handy-Ortung für jedermann

Datenschützer waren von Anfang an nicht begeistert von der Handy-Ortung. Sie warnten bereits im Jahr 2000 vor den Möglichkeiten der Netzbetreiber, immer umfassendere Daten der Verbraucher zu sammeln. Wer sich mit seinem Handy in einem Netz anmeldet, ist lokalisierbar. Zusammen mit Nutzungs- und Rechnungsdaten lassen sich damit aussagekräftige Profile von Kunden erstellen, so die Datenschützer.

Aufgespürt: Handy-Ortung

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Mittlerweile sind die Diskussionen um die Handy-Ortung in eine gesetzliche Regelung eingegangen. Seit 2004 enthält das Telekommunikationsgesetz (TKG) unter anderem den Grundsatz, dass für ortsabhängige Dienste die Einwilligung des Kunden in die Lokalisierung notwendig ist. Er muss die Möglichkeit haben, diese Einwilligung jederzeit zu widerrufen oder die Ortung zeitweise zu unterbrechen. Außerdem ist im TKG festgelegt, dass Netzbetreiber die Standortdaten in Notfällen zur Verfügung stellen müssen. Das hat damit zu tun, dass immer mehr Notrufe von Handys abgeschickt werden. Weil der Anrufer unter Umständen aber nicht genau sagen kann, wo er sich befindet, sollen die Rettungsdienste die Koordinaten des Hilferufs von den Mobilfunkbetreibern erhalten. Aus diesem Grund ist auch geregelt, dass beim Abschluss von Prepaid-Verträgen Name, Anschrift und Geburtsdatum des Nutzers, nicht des Käufers, erhoben werden müssen.

Schließlich haben die deutschen Autoversicherer in diesem Zusammenhang ein "0800 Notfon D" (Rufnummer: 0800 - 668 36 63) eingerichtet. Wer diese Nummer wählt, spricht mit einem Pannenhelfer und wird dabei geortet.

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